Die "Letzte Hilfe" lindert in der letzten Lebensphase
Symbolbild Sterbebegleitung
Pflegerin auf einer Palliativstation
Pflegerin auf einer Palliativstation

14.11.2018

Vatikan wirbt für Palliativpflege "Form von Nähe und Menschlichkeit"

Die katholische Kirche sieht in der Palliativmedizin "heute die reifste und fortschrittlichste Form von Nähe und Menschlichkeit" für todkranke Menschen.

Das bekräftigte der Kanzler der Päpstlichen Akademie für das Leben, Renzo Pegoraro, bei einem Vortrag am Mittwoch im spanischen Murcia. Der italienische Bioethiker sprach dort zur Eröffnung eines internationalen Kongresses zum Thema, wie der bischöfliche Informationsdienst SIR berichtet. Ziel von Palliativmedizin ist nicht mehr Heilung, sondern bestmögliche Lebensqualität für sterbenskranke Menschen.

"Das Wohl der Person im Mittelpunkt"

"Wenn wir von Palliativversorgung sprechen, meinen wir eine umfassende und nachhaltige Art, sich um Menschen in der Endphase ihres Lebens zu kümmern", wird Pegoraro zitiert. In dieser Phase müsse "jeder therapeutische Eingriff das Wohl der Person in den Mittelpunkt stellen; ihre Würde, ihre aktive Beteiligung bei den sie betreffenden Entscheidungen".

Die klinische Praxis zeige, dass Anfragen nach Sterbehilfe oft verursacht seien durch körperliche Schmerzen und dem Gefühl von Verzweiflung und Einsamkeit. "Der Weg der Euthanasie scheint der leichtere zu sein", so Pegoraro, trage aber nur zu einer "Globalisierung der Gleichgültigkeit" bei.

Organisiert wird der zweitägige internationale Kongress zu Palliativpflege von der Katholischen Universität San Antonio in Murcia und dem "Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für die Wissenschaft von Ehe und Familie".

(KNA)

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