Es kommen immer mehr Details zum Missbrauch in der Kirche ans Licht
Verschiedene Initiativen fordern ehrliche Aufklärung und "endlich Taten"

03.09.2018

Opfer von sexuellem Missbrauch wollen mehr Hilfe von Kirchen "Wir fordern Taten statt Worte. Endlich"

In einem veröffentlichten "offenen Brief an Kirchengemeinden, die von sexuellem Missbrauch durch Priester oder Mitarbeiter betroffen sind" fordern Initiativen eine für alle zugängliche Dokumentation der Missbrauchsfälle.

"Schöne Worte wie 'Scham und Trauer' oder päpstliche Briefe helfen nicht", heißt es wörtlich; es müssten "endlich Taten folgen". In einem offenen Brief an Kirchengemeinden, fordern verschiedene Initiativen eine gründliche Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und unabhängige Missbrauchs-Kommissionen, die nach einheitlichen Standards arbeiten. Darüber hinaus müsse es "angemessene Entschädigungen" geben und den "ehrlichen Willen" zur Aufklärung der Taten und zur Unterstützung der Betroffenen.

Kirchliche Versäumnisse bei der Ahndung sexueller Vergehen

Als aktuellen Anlass nennt das Schreiben den Bericht einer staatlichen Jury über Missbrauch in Bistümern des US-Bundesstaates Pennsylvania im August. Unter anderem als Reaktion darauf hatte der Papst einen Brief an die Katholiken weltweit gerichtet, in dem er kirchliche Versäumnisse bei der Ahndung sexueller Vergehen an Minderjährigen beklagt und sich für "Null Toleranz" ausspricht.

Die Deutsche Bischofskonferenz wird die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts über sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche bei ihrer Herbstvollversammlung in Fulda Ende September vorstellen.

Verschiedene Initiativen wie die "Domspatzen" haben unterschrieben

Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören unter anderem der "Eckige Tisch", Initiativen wie "Ehemalige Johanneum Homburg", "Missbrauch in der Brüdergemeinde Korntal", "Domspatzen", "Missbrauch in Ahrensburg" sowie einzelne Betroffene aus den Bistümern Freiburg, Trier und Rottenburg-Stuttgart.

(KNA)

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