Künstliche Befruchtung
Künstliche Befruchtung

28.06.2017

Frankreichs Bischöfe fordern Dialog über künstliche Befruchtung Ethisches Spannungsfeld

Die Französische Bischofskonferenz fordert einen Dialog über die künstliche Befruchtung. Zuvor hatte Frankreichs Ethikkommission sich dafür ausgesprochen, die künstliche Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen zu öffnen.

"Der fehlende Konsens innerhalb der Ethikkommission zeigt, dass vor jeglicher Gesetzgebung ein Dialog gebraucht wird", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme der Bischofskonferenz.

Die Bischofskonferenz fordert eine Auseinandersetzung mit der Frage der Abstammung ohne einen Vater, der Instrumentalisierung eines Kindes um Leiden zu lindern, der Nicht-Berücksichtigung des Kindeswohls, dem Spannungsfeld zwischen Medizin und gesellschaftlicher Nachfrage sowie den Bedingungen für künstliche Befruchtung.

Gegen Legalisierung der Leihmutterschaft

Zudem sprach sich die Ethikkommission gegen die Legalisierung der Leihmutterschaft aus und äußerte sich kritisch zur Konservierung von Eizellen junger Frauen. Die Bischofskommission macht in ihrer Erklärung darauf aufmerksam, dass die Öffnung der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare die Legalisierung der Leihmutterschaft im Rahmen der Gleichberechtigung von schwulen Paaren zur Folge haben könnte.

Der Erzbischof von Rennes, Pierre d'Ornellas, hatte in einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel der französischen Zeitung "Le Monde" darauf aufmerksam gemacht, dass der Respekt für das Kind immer im Zentrum der Debatte stehen müsse. Darüber hinaus sei das Ansinnen lediglich eine Stellungnahme der Ethikkommission und noch kein Gesetz, so d'Ornellas. Eine Debatte müsse folgen. 2018 soll das Bioethik-Gesetz in Frankreich überarbeitet werden.

(KNA)

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