Heinrich Bedford-Strohm
Heinrich Bedford-Strohm

24.03.2017

Bedford-Strohm zu Umgang mit Gewalt Nicht mit Hass reagieren

Gewalt im Nahen Osten, Islamistischer Terror: Große Teile der Gesellschaft sind wegen der aktuellen Lage verunsichert. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, rät dazu, auf die Gewalt mit Besonnenheit anstatt mit Hass zu begegnen.

"Wir sollen Botschafter der Versöhnung sein für diese Welt", sagte der bayerische Landesbischof laut Redemanuskript am Freitag beim evangelischen Gemeindekongress "Dynamissio" in Berlin. Das bedeute, die Angst zu überwinden und mit Kraft, Liebe und Besonnenheit zu reagieren.

"Wir sind erschrocken und verunsichert über viele Entwicklungen in der Welt", sagte der bayerische Landesbischof. Dabei verwies er unter anderem auf die Gewalt im Nahen Osten, auf den islamistischen Terror sowie - offenbar auch mit Blick auf den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan - auf "Staatspräsidenten, die anderen Staaten und Politikern Nazi-Vorwürfe entgegenbringen und dadurch Irritationen und Befremden auslösen". Der türkische Staatspräsident hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unter anderem "Nazi-Methoden" vorgeworfen.

In allem, was an Maßnahmen notwendig sei, dürfe die Logik der Gewalt nicht Macht über die Herzen gewinnen, betonte Bedford-Strohm. "Der Blick ändert sich, wenn wir auf die Welt mit den Augen der Versöhnung schauen."

Bei "Dynamissio - der missionarische Gemeindekongress 2017" treffen sich noch bis Samstag haupt- und ehrenamtlich aktive Christen aus den evangelischen Landes- und Freikirchen, Werken und Verbänden zu Vorträgen, Diskussionen und Seminaren. Veranstaltet und getragen wird die Veranstaltung von der "Koalition für Evangelisation", einem Bündnis von Christen, in dem unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste und die Evangelische Allianz in Deutschland zusammenwirken.

(epd)

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