Hohe Spendeneinnahmen für Flutopfer durch Pfarrei in Wuppertal

Innerhalb kürzester Zeit

Nachdem die örtliche Pfarrgemeinde Sankt Maria Magdalena für die Opfer der Flutkatastrophe in Wuppertal aufgerufen hat, ist eine "unglaubliche Summe" zusammengekommen. Der Großteil sei bereits an die Geschädigten ausgezahlt worden.

Kollektenkorb in der Kirche / © Harald Oppitz (KNA)
Kollektenkorb in der Kirche / © Harald Oppitz ( KNA )

Mehr als 825.000 Euro Spenden sind allein für Flutopfer in Wuppertal zusammengekommen. "Eine unglaubliche Summe, die wir rund 3.000 Spenderinnen und Spendern zu verdanken haben", teilte der zuständige Spendenbeirat am Freitag mit. Dem Gremium gehören ein Notfallseelsorger sowie Mitglieder der Bezirksvertretung, des Bürgervereins und des Kirchenvorstands der Gemeinde Sankt Maria Magdalena an.

An noch Bedürftigere weitergegeben

Das Geld kommt den Angaben zufolge Menschen im betroffenen Stadtteil Beyenburg zugute. In den vergangenen Wochen sei bereits eine halbe Million Euro an 69 Geschädigte ausgezahlt worden. Wer per Antrag erklärt hatte, versichert zu sein, habe pauschal 2.000 Euro erhalten; Menschen ohne Versicherung hätten 7.000 Euro bekommen. Zudem seien Härtefälle berücksichtigt worden. "Mehrere Geschädigte haben bewusst auf einen Antrag verzichtet oder erhaltenes Geld an noch Bedürftigere in der Nachbarschaft weitergeben", so der Spendenbeirat.


Quelle:
KNA