Beauftragung der Gemeinde- und PastoralreferentInnen
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13.09.2020

Erzbischof Woelki beauftragt acht Frauen und Männer für den Gemeindedienst "Gott mit dem ganzen Leben loben"

Menschen im Alltag begleiten, sie für die Botschaft Jesu begeistern oder sie im Glauben stärken: Das sind ganz typische Aufgaben für Gemeinde- oder Pastoralreferenten, die in vielen Gemeinden das Seelsorgerteam mit ihren Charismen verstärken.

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Eigentlich wollte Tim Schlotmann Journalist werden. Aber dann habe er an bestimmten Stellen seines Lebens die Erfahrung gemacht, so beschreibt der 33-Jährige aus dem Bistum Münster, dass es sich lohnt, die Botschaft, von der er sich selbst getragen fühle, weiterzugeben. Er studiert Theologie und arbeitet danach drei Jahre lang in der Krankenhausseelsorge seiner Heimatdiözese. "Menschen in existenziellen Krisen zu begleiten und auch in schweren Zeiten ein Glaubenszeugnis zu geben – das hat mich fasziniert." Und so sieht der Theologe heute in seinem Beruf als Pastoralreferent im Seelsorgebereich am Heumarer Dreieck auch eher eine Berufung. "Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich immer Glück hatte, auf meinem Weg Menschen zu begegnen, die ihren Dienst in der Gemeinde begeisternd und mit ganz viel Leidenschaft gelebt haben. Das hat abgefärbt."

Auch Sarah Zimmermann hatte zunächst andere Pläne und studiert Mathematik und Religion auf Lehramt. Doch dann wird ihr klar, dass "dieses strenge benoten Müssen" doch nicht ihr Ding ist. Frei und ungezwungen will sie stattdessen Menschen mit Gott in Beziehung bringen, sie in allen Lebenssituationen begleiten – und schwenkt vor Abschluss ihres Studiums noch einmal auf den Magisterstudiengang in Theologie um. "Ich habe früher in meiner Heimatgemeinde in Morsbach-Lichtenberg eine tolle Jugendarbeit erlebt", schwärmt die 34-Jährige. Wir hatten einen Pfarrer, der uns immer unterstützt und viel zugetraut hat. Früh habe sie sich daher als Jugendliche für eine Mitarbeit in der Firmvorbereitung gewinnen lassen und auch für die Ausbildung der Messdienerinnen und Messdiener. "Es hat mir schon immer Freude gemacht, mit jungen Menschen zu arbeiten", erklärt die Theologin, "Jetzt mache ich mein Ehrenamt zum Hauptamt und gehe als Pastoralreferentin neue Wege mit Familien in der Kommunionvorbereitung. Das bereichert meine Arbeit", strahlt die junge Frau, die im Pfarrverband Overath tätig ist.

Das Evangelium in Kirche und Gesellschaft bezeugen

"Es gibt unzählige Gründe, die mich zu meinem Beruf als Gemeindereferenten motivieren", skizziert Mark Kusters, gebürtig aus den Niederlanden, wo er in Tilburg seinen Bachelor in Theologie gemacht hat. "Mir war von Anfang an klar, dass ich in einem pastoralen Beruf arbeiten will, mich in den Dienst Gottes stellen, aber gleichzeitig für die Menschen da sein will. Es macht mir Spaß, mit ihnen zu arbeiten, Projekte in die Zukunft hinein anzustoßen", betont der 31-Jährige, der in Sülz-Klettenberg im Einsatz ist. Es gehe darum, den Geist Gottes zu spüren und zu entdecken: dass er es ist, der etwas in Bewegung bringt. "Ich freue mich, über den großen Schatz des Evangeliums mit anderen Menschen sprechen zu dürfen und daraus Kraft zu schöpfen", so Kusters. "Deshalb finde ich auch, dass mein Beruf der geilste Job der Welt ist."

Drei Lebenswege mit demselben Ziel: nämlich nach Wegen zu suchen, das Evangelium in Kirche und Gesellschaft zu leben und zu bezeugen. So lässt sich in wenigen Stichworten beschreiben, was die Aufgabe einer Pastoralreferentin bzw. eines -referenten und einer Gemeindereferentin bzw. eines -referenten ist. Auch wenn sich die Tätigkeitsfelder beider Berufe ähneln, so sind sie in der Ausbildung doch unterschiedlich: Gemeindereferenten haben in der Regel ein religionspädagogisches Studium absolviert, Pastoralreferenten Theologie studiert.

Die Gaben des Geistes sollen den Menschen dienen

In einem feierlichen Gottesdienst hat an diesem Samstag Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki acht Männer und Frauen offiziell zu ihrem Dienst in den Gemeinden, in denen sie bereits seit einiger Zeit tätig sind, beauftragt und ihnen dafür im Kölner Dom die entsprechende Ernennungsurkunde überreicht. Zuvor hatte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Seelsorge ins Stammbuch geschrieben, es in ihrem Dienst nicht bei leeren Worten zu belassen, sondern diese mit Wirklichkeit zu füllen. "Wenn wir Gott mit dem Mund loben, dann muss auch die Wirklichkeit unseres Lebens dahinterstehen", betonte Woelki in seiner Predigt.

"Erfüllen Sie Ihren Dienst, der Ihnen heute übertragen wird, so, dass Sie Gott nicht nur mit dem Mund, sondern vor allem auch immer mit Ihrem ganzen Leben, Tun und Wirken loben", forderte er seine Zuhörer auf. Jede und jeder sei mit Gaben des Heiligen Geistes beschenkt. Doch weder die Gaben des Geistes noch die Dienste in der Kirche könne man sich selber nehmen. Sie würden einem geschenkt und seien – wie es schon Paulus an die Korinther geschrieben habe – allein zum Aufbau bestimmt. Demnach sei das Ziel aller Ämter und Dienste in der Kirche der Aufbau des Leibes Christi, der Aufbau der Kirche.

Tiefendimension der Kirche nur im Glauben erkennbar

Somit dienten die Gaben des Geistes nicht der eigenen Selbstverwirklichung, "sondern sie sollen den Menschen dienen, zu denen wir gesandt werden, und somit zum Aufbau der Kirche. Es gilt nicht unseren Willen durchzusetzen, sondern Gottes Willen zu erkennen und zur Geltung zu bringen." Wer aber am Aufbau der Kirche mitarbeiten wolle, so der Kardinal weiter, der müsse auch zur Kirche stehen. "So ist von Ihnen auch ein volles ‚Ja’ zur Kirche gefordert", wandte er sich unmittelbar an die neu zu Beauftragenden. Manch einer habe ein "schiefes und oberflächliches Bild" von Kirche, daher müsse man in die Tiefe schauen, um ihr Geheimnis zu entdecken.

Die Kirche sei Christi heiliger Leib. "Und der Herr ist ihr Haupt, und wir alle sind die Glieder seines Leibes. Sie ist belebt vom Heiligen Geist." Doch letztlich könne man die Tiefendimension der Kirche nur im Glauben erkennen. "Das Ja zur Kirche ist ein Ja unseres Glaubens. Zum Ja des Glaubens muss das Ja der Liebe, das Ja der Liebe zur Kirche hinzukommen." Mit der Bitte um den Heiligen Geist sei immer auch die Liebe zur Kirche untrennbar verbunden, betonte der Kardinal.

Abschließend dankte er den acht Frauen und Männern für ihre Bereitschaft, sich nach einem langen Weg der Ausbildung in den kirchlichen Dienst nehmen zu lassen. "Lasst Euch nicht verwirren – auch wenn die Zeiten schwer sind", machte er ihnen am Ende Mut. "Fürchtet Euch nicht, für das einzutreten, was die Apostel überliefert haben. Bleibt in der Einheit mit dem Heiligen Vater und in der Einheit mit der Kirche." Nur so könne der Aufbruch zu einer neuen Evangelisierung gelingen, "indem wir die Freude am Evangelium spürbar zu den Menschen tragen".

Beatrice Tomasetti
(DR)

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