Holocaust-Mahnmal in Berlin
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Jerzy Gross
Jerzy Gross
Gedenktafelf Jerzy Gross
Gedenktafelf Jerzy Gross

12.11.2017

Benefizkonzert in Gedenken an Holocaust-Überlebenden Erinnern steht in Beziehung zur Zukunft

Rund um den Holocaust-Gedenktag rücken systematisch verfolgte Menschen in den Mittelpunkt. Jerzy Gross stand als Kind auf "Schindlers Liste". Ein Benefizkonzert soll an den Holocaust-Überlebenden erinnern.

domradio.de: Der Katholikenausschus in Köln gehört zu den Organisatoren des Benefizkonzerts. Warum ist Ihnen die Veranstaltung wichtig?

​Hannelore Bartscherer (Vorsitzende des Katholikenausschusses): Wir möchten erinnern. Unsere Geschichte darf in der heutigen Zeit nicht verloren gehen. Jerzy Gross ist ein Zeitzeuge und liegt uns deswegen am Herzen. Am 16. November wäre er 88 Jahre alt geworden, an dem Abend findet das Konzert in St. Peter in Köln statt.

domradio.de: Was antworten Sie Menschen, die sagen: Jetzt ist doch mal gut mit Erinnern, irgendwann muss doch mal Schluss sein?

Bartscherer: Ich denke, sich nicht erinnern zu wollen, ist eine falsche Einstellung. Unsere Vergangenheit hat in jeder Beziehung etwas mit der Gegenwart und der Zukunft zu tun. Auch in Beziehungen, die schmerzlich, falsch und verbrecherisch waren. Unsere heutige Gesellschaft ist daraus entstanden.

domradio.de: Wie wird das Benefizkonzert gestaltet sein?

Bartscherer: Es Musik von Judith Stapf gehen. Sie hat Jerzy Gross als Kind kennengelernt und war von seiner Musik im Film Schindlers Liste begeistert. Die beiden haben sehr viel miteinander musiziert, auch in Polen. Weiterhin gibt es einen Film über das Leben von Jerzy Gross und eine Lesung aus dem Buch "Spiel mir das Lied vom Leben" von Angela Krumpen. So bringen wir allen, die kommen, Jerzy Gross auf andere Weise nochmal ganz besonders nahe.

Das Interview führte Carsten Döpp.

(dr)

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