Altenberger Licht
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29.04.2016

Diözesanjugendseelsorger Kolb zum Altenberger Licht Versöhnung, Wärme und Feuer der Begeisterung

Was es mit dem Altenberger Licht auf sich hat, und warum in diesem Jahr Leipzig der Zielort ist, erklärt Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb im Interview mit domradio.de.

domradio.de: Was müssen wir uns unter dem Altenberger Licht vorstellen?

Mike Kolb (Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln): Das Wesentliche ist das Wort "Licht". 1950 haben sich damals ganz engagierte junge Leute gesagt, dass von Deutschland so viel Schrecken und Terror durch den Krieg und die Nationalsozialisten ausgegangen ist, so dass sie als junge katholische Christen ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung setzen möchten. Das ganze sollte vom Ort der Jugend in Altenberg ausgehen. Dann hat man von der Osterkerze, dem Symbol des auferstandenen Jesus, das Licht entzündet und - von Staffelläufern getragen - in die ganze Republik zu den Jugendgruppen geschickt. Später ging das Licht auch über Deutschlands Grenzen hinaus in symbolisch wichtige Orte. Zu diesen Orten zählen Auschwitz, Paris - wegen der deutsch-französischen Freundschaft - und sogar Rom. Daher ist bis heute das Thema auch im 66-sten Jahr aktuell. Licht heißt Versöhnung, heißt Wärme, heißt Feuer der Begeisterung. Und das feiern wir am Sonntag.

domradio.de: In diesem Jahr geht das Altenberger Licht über Paderborn und Erfurt zum Katholikentag in Leipzig, oder?

Kolb: Genau so ist es. Das Bistum Dresden-Meißen, in dem Leipzig liegt, ist unsere Partnerdiözese. Wir haben mit der dortigen Jugendseelsorge ganz tolle Kontakte und angeregt, mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Dresden-Meißen das Altenberger Licht zu überbringen. Die Botschaft des Katholikentages lautet ja: "Seht, da ist der Mensch". Den Menschen wollen wir in den Mittelpunkt rücken. Gleichzeitig wollen wir das auch mit der Botschaft des Altenberger Lichts verbinden. Deshalb schicken wir das Licht per Stafette und nicht mit Läufern wie damals, sondern etwas bequemer und mit einer tollen Botschaft auf den Weg.

domradio.de: Was passiert am Sonntag alles?

Kolb: Wir haben das kleine Problem, das viele, die Altenberg kennen, auch betrübt sind, denn Haus Altenberg, unsere Jugendbildungsstätte, ist noch geschlossen. Deswegen können wir nicht am Abend des 30. April beginnen, nicht mit Workshops, nicht mit der Vigil im Dom und nicht mit der Stimmung rund um das Haus. Wir haben "nur" um 10.30 Uhr am Sonntag einen feierlichen, wunderbaren Gottesdienst, der jugendlich gestaltet, kraftvoll und begeisternd ist. domradio.de überträgt den Gottesdienst ja auch live mit der Aussendung des Altenberger Lichtes in Richtung Leipzig. Wir haben auch internationale Freunde zu Gast, aus Kaunas in Litauen und aus Gallway in Irland. Das werden wir alles am Sonntag im Altenberger Dom erleben. Danach sitzen wir noch zusammen, essen Erbsensuppe, singen zusammen und machen uns dann mit dem Licht auf den Weg, weil viele Jugendliche das Licht auch in ihre abendlichen Maiandachten und in ihre Pfarrgemeinden bringen.

domradio.de: Eine Anmeldung ist nicht nötig, oder?

Kolb: Nein. Einfach kommen, frühzeitig kommen. Der Dom wird wie immer voll sein.

Das Interview führte Tommy Millhome.

(dr)

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