Weihnachtskarte von Kardinal Woelki
Weihnachtskarte von Kardinal Woelki

24.12.2015

Kardinal Woelki hat Weihnachtskarte für Gottesdienstbesucher geschrieben Gegen die Gleichgültigkeit

Mit einer Weihnachtskarte ruft Rainer Maria Kardinal Woelki dazu auf, die Botschaft des Weihnachtsfestes ernst zu nehmen. Die Karten mit dem Satz "Fröhliche Weihnacht überall" werden in den Weihnachtsgottesdiensten im Erzbistum Köln verteilt.

Jesus sei als hilfloses Kind auf die Welt gekommen und habe jeden geliebt. Daher müssten auch die Menschen heute eine Globalisierung der Gleichgültigkeit bekämpfen: "Setzen Sie sich mit uns für eine Globalisierung der Nächstenliebe ein. Flüchtlinge willkommen heißen und integrieren; eine gerechte Weltwirtschaftsordnung schaffen und nachhaltig wirtschaften – die Liste ist lang."

Die Weihnachtskarte zeigt auf der ersten Seite ein großes Herz mit einer zu öffnenden Tür. Hinter der Tür ist der Ausschnitt einer Weltkugel zu sehen, in dem Syrien und seine Nachbarländer abgebildet sind, aus denen besonders viele Menschen vor Gewalt und Krieg nach Europa fliehen. Unter dem Herz steht der Satz: "Fröhliche Weihnacht überall!" In der Karte sind der Appell des Kardinals und die Segenswünsche des Kardinals zu lesen. Auf der Rückseite wird zur Mitarbeit bei der "Aktion Neue Nachbarn" eingeladen, der Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln.

Erzbischof: Europa muss menschliche Werte einhalten

Im Deutschlandfunk hat Kardinal Woelki an Heiligabend von der Europäischen Union mehr Solidarität in der Flüchtlingskrise gefordert. Europa müsse sich auf die gemeinsamen Werte und Verpflichtungen besinnen, sagte der Erzbischof. Auch Polen und andere Staaten müssten das einhalten, worauf sie sich verpflichtet hätten. Ein "Europa à la carte" könne es nicht geben.

Es dürften nicht nur Milliarden zur Eurorettung bereitgestellt werden, es gebe auch menschliche Werte wie Solidarität und Freiheit, betonte Kardinal Woelki. Diese müssten verteidigt werden. Woelki kritisierte zugleich die Diskussion in Deutschland über die Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge. Der Anspruch auf Asyl dürfe nicht ausgehebelt werden.

Die im Sommer von den EU-Staaten beschlossene Verteilung von Flüchtlingen auf verschiedene EU-Länder geht kaum voran. Vor allem die osteuropäischen Staaten weigern sich mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

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