Baptisterium
Baptisterium
Festakt zur Übergabe des Baptisteriums
Festakt zur Übergabe des Baptisteriums
Festakt zur Übergabe des Baptisteriums
Festakt zur Übergabe des Baptisteriums

09.09.2015

Neue Domumgebung nimmt weiter Formen an "Die christliche Wurzel der Stadt Köln"

Die Neugestaltung der östlichen Umgebung des Kölner Doms geht weiter voran. Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters übergab nun das Baptisterium an die Hohe Domkirche.

13 Jahre nach Beginn der Planungen für eine würdevollere Neugestaltung der direkten Umgebung des Kölner Doms konnten die Stadt Köln und der Kölner Dom einen weiteren Schritt in Richtung Fertigstellung feiern. Das Baptisterium, ein Taufbecken aus dem 6. Jahrhundert, wird zukünftig leichter zu besichtigen sein, ebenso wie der Dionysos-Brunnen, den Dompropst Gerd Bachner zusammen mit Oberbürgermeister Jürgen Roters per Knopfdruck wieder einschalteten. Der offene Raum, der das Baptisterium nun umgibt, präsentierte sich bei der Übergabe durch den Oberbürgermeister noch im Rohbauzustand. In den kommenden Wochen wird der Raum von der Hohen Domkirche fertiggestellt. Auf knapp 800 Quadratmetern werden Domkirche und Dombauhütte ab Frühjahr 2016 Ausstellungs-, Depot- und Lagerflächen im neugeschaffenen Domsockel nutzen können. Das Baptisterium als "christliche Wurzel der Stadt Köln", wie Dompropst Gerd Bachner betonte, lädt ein, sich mit der Geschichte des Christentums seit dem frühen Mittelalter in Köln vertraut zu machen.

Unrühmliche Vergangenheit

Die Freude über das bisher Erreichte war gerade bei jenen zu erkennen, denen die im Vorjahr abgerissene alte Domumgebung im Osten noch im Gedächtnis war. "Das geziemt sich nicht, im domradio auszusprechen, was man gesehen, gerochen und empfunden hat. Man hat den Schatz überhaupt nicht wahrnehmen können", erinnerte sich Dompropst Gerd Bachner. Tatsächlich war die alte Domumgebung des Architekten Fritz Schaller aus den 1960er Jahren in den letzten Jahrzehnten zusehends heruntergekommen und galt als städtebaulicher Albtraum, der der Würde des Gotteshauses nicht mehr entsprach. Dass das "vergessene" Baptisterium durch die Neugestaltung der Domumgebung nun auch wieder eine Aufwertung erfährt, freute auch die ehemalige Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner: "Es gibt dieses Baptisterium und es ist toll. Die ganze Zeit habe ich auch für das Baptisterium gekämpft und ich bin so froh, dass es jetzt auch was geworden ist." Bereits jetzt können Besucher einen ersten Blick auf die Fertigstellung der neuen Domumgebung werfen. Ab Frühjahr 2016 wird dann auch das Baptisterium Interessierte einladen, sich auf eine Reise in Kölns Vergangenheit zu begeben.

Alexander Foxius
(DR)

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