26.06.2006

Das Sparprogramm im Erzbistum Köln greift Schmerzhafte Einschnitte tragen erste Früchte

„Zukunft heute" heißt das umgangreiche Sparprogramm des Erzbistums Köln, mit dem die Kirche bis zum Jahr 2007 Ausgaben einsparen will in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Seit dem Beginn der Sparmaßnahmen müssen nicht nur die Kirchengemeinden unter dem Sparzwang leiden, sondern auch Kindertagesstätten, Erzbischöflichen Schulen und andere Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft.

„Zukunft heute" heißt das umgangreiche Sparprogramm des Erzbistums Köln, mit dem die Kirche bis zum Jahr 2007 Ausgaben einsparen will in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Seit dem Beginn der Sparmaßnahmen müssen nicht nur die Kirchengemeinden unter dem Sparzwang leiden, sondern auch Kindertagesstätten, Erzbischöflichen Schulen und andere Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft. Ob das Ganze Wirkung zeigt, das wollte Tobias Fricke wissen und hat sich mit dem Generalvikar von Köln, Dr. Dominik Schwaderlapp unterhalten. Er glaubt, bis 2007 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können, bedauert aber die schmerzhaften Einschnitte: "Es ist einfach schmerzlich, wenn ein Kindergarten in eine andere Trägerschaft überführt wird, ein Pfarrheim aufgegeben wird". Ebenso schwierig sei es, wenn es Änderungskündigungen für Küster oder Sekretariatskräfte gebe, so Schwaderlapp. 2006: Leicht steigende KirchensteuereinnahmenBei den Kirchensteuereinahmen zeichne sich für dieses Jahr eine Verbesserung ab, weil sich die Wirtschaft etwas erholt habe, sagte der Verwaltungschef. Er rechnet mit einem Zuwachs der Kirchensteuer um 0,75 Prozent. Das Haushaltsdefizit soll auf 20 Millionen Euro begrenzt werden. Das Sparkonzept werde dennoch nicht zurückgefahren, sagte Schwaderlapp. "Wir gehen davon aus, dass wir pro Jahr etwa ein Prozent an Katholiken verlieren und durch die ungünstige Alterspyramide einen noch höheren Prozentsatz an Kirchensteuerzahlern". Das könnten die Mehreinnahmen nicht ausgleichen. Die Kirchensteuereinnahmen des Erzbistums sind von 2003 bis 2005 um 90 Millionen Euro oder 18 Prozent gesunken. Das Haushaltsjahr 2005 schloss es wie geplant mit einem Defizit von 46 Millionen Euro ab. Die Lücke wurde durch Rücklagen ausgeglichen. Mit den Sparmaßnahmen aus "Zukunft heute", die Gemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere kirchliche Einrichtungen betreffen, will das Erzbistum den Jahresetat bis 2007 um 90 Millionen Euro senken. Ende 2005 lebten im Erzbistum 2.191.905 Katholiken.

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