Küssendes Paar
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23.12.2014

Erzbistum Köln reicht erneut Papst-Fragen an Kirchenbasis weiter Der "nötige Realismus"

Als Vorbereitung für die zweite Runde der Bischofssynode zur Ehe- und Familienpastoral leitet das Erzbistum Köln erneut die Fragen des Papstes zumThema an die Kirchenbasis weiter. Der Fragebogen solle den "nötigen Realismus" fördern, heißt es.

Das Erzbistum Köln leitet erneut Fragen von Papst Franziskus zum Thema Ehe und Familie zur Beantwortung an die Kirchenbasis weiter. Ein mehrseitiger Bogen mit 46 Einzelfragen werde in den nächsten Tagen an alle Kreis- und Stadtdekanate sowie Gremien und Verbände im Erzbistum verschickt, kündigte die Erzdiözese am Dienstag an. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung auf die Bischofssynode zum Thema Familie vom 4. bis 25. Oktober 2015 in Rom, die konkrete Leitlinien für die Pastoral der Familie erarbeiten will.

Bereits im Vorfeld der vorbereitenden Außerordentlichen Bischofssynode in diesem Herbst hatte Franziskus eine Umfrage unter Katholiken gestartet. Dabei wurde offenbar, dass zwischen der kirchlichen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität und dem Leben der Katholiken eine große Kluft besteht. So wird das Nein zu Kondomen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder der Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener von der Kommunion nur von wenigen geteilt. Gefordert wird eine Revision der kirchlichen Sexualmoral und eine positive Bewertung von Sexualität außerhalb der Ehe.

Arbeitsgrundlage für die Synode 2015

Die neuen Fragen sollen nach dem Willen des Papstes das im Herbst erstellte Abschlussdokument der Synode vertiefen. Die 46 Fragen beziehen sich unter anderem auf die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe, wiederverheiratete Geschiedene und die Seelsorge gegenüber Homosexuellen. Der Fragenkatalog solle verhindern, dass Bischöfe "ihre eigenen Vorstellungen von einer Seelsorge als reiner Anwendung der Lehre" äußerten, hieß es. Der Fragebogen solle den "nötigen Realismus" fördern.

Das Erzbistum Köln trägt nach eigenen Angaben die Umfrageergebnisse für die zweite Etappe der Beratungen bis zum 15. März 2015 zusammen, um sie dann gebündelt an die Deutsche Bischofskonferenz weiterzuleiten. Von dort werden die Antworten aller deutschen Diözesen im April nach Rom gesandt. Diese fließen in ein Dokument, das als Arbeitsgrundlage für die Bischofssynode 2015 dienen soll.

(KNA)

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