20.01.2013

Bischof Tebartz-van Elst: Familien müssen sich verstanden fühlen Familiensonntag

Zum diesjährigen Familiensonntag warnt Limburgs Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst vor einer anhaltenden Klage über den Verlust christlicher Familienkultur.

Vielmehr sei es wichtig Familien zu unterstützen und wertzuschätzen, so dass sie sich "angenommen und verstanden fühlen". Der Familiensonntag solle "Anlass und Anstoß zu neuem Engagement sein", erklärte der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz am Samstag in Bonn.

Die deutschen Bischöfe haben den Familiensonntag 1976 ins Leben gerufen, um an diesem Tag die Anliegen und Aufgaben von Ehe und Familie in besonderer Weise in den Fokus der Aufmerksamkeit von Kirche und Gesellschaft zu stellen, heißt es in der Mitteilung weiter. In diesem Jahr steht der Familiensonntag unter dem Leitwort:

"Ehe und Familie - Liebe miteinander leben. Alles kommt ins Lot?" und will die Familie besonders in ihrer Bedeutung als Ort des Glaubens stärken.

Bischof Tebartz-van Elst unterstreicht in seiner Botschaft, es sei eine Lebensaufgabe für die Familien, einen Ort zu ermöglichen, an dem der persönliche Glaube gelebt werden könne, bewahrt werden solle und sich bewähren müsse. "So ist die Familie auch eine wichtige Gemeinschaft des Glaubens, sie ist 'Kirche im Kleinen'." In einem Umfeld, in dem die christliche Grundprägung ihre Selbstverständlichkeit verloren habe, sei dies eine Aufgabe für die Familie, die oft nicht leicht falle und bei der man sich immer seltener auf bewährten und vertrauten Bahnen verlassen könne.

Bischof Zollitsch: Ehepaare brauchen mehr Unterstützung

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat am Familiensonntag mehr Unterstützung für Ehepaare gefordert. Die Ehe habe eine «enorme gesellschaftliche Bedeutung», erklärte der Freiburger Erzbischof. Wo Ehepartner gemeinsam an einem Strang ziehen, fühlten sich auch Kinder sicher und geborgen, und es entstehe der Nährboden für eine friedliche und solidarische Gesellschaft.

Die Qualität der Beziehung eines Paares habe eine hohe Bedeutung für die Bereitschaft, eine Familie mit Kindern zu gründen, fügte Zollitsch hinzu. Dies werde in der öffentlichen Diskussion über die niedrige Geburtenrate fast völlig vernachlässigt, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

 

(epd, KNA)

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