Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.

13.01.2013

Welttag des Migranten und Flüchtlings Papst betet für "Hoffnungsträger"

Benedikt XVI. hat am Welttag des Migranten und Flüchtlings zu besonderem Schutz von Menschen aufgerufen, die ihre Heimat verlassen mussten. Er hoffe, dass Migranten überall Unterstützung erhielten und ein menschenwürdiges Leben führen können.

Zuwanderer seien immer auch "Träger des Glaubens und der Hoffnung in der Welt", denn sie verließen ihr Land in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber auch im Vertrauen auf Gott, der die Schritte des Menschen lenke, sagte der Papst bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Als Beispiel nannte er den biblischen Patriarchen Abraham, der auf Geheiß Gottes seine Heimat verließ.

In seiner Botschaft zum 99. Welttag des Migranten und Flüchtlings, die bereits im Oktober veröffentlicht wurde, hatte Benedikt XVI. die internationale Gemeinschaft zu einem entschiedenen Vorgehen gegen die "Schandtat" des Menschenhandels aufgerufen. Zum Schutz von Flüchtlingen gegen die Ausbeutung durch Menschenhändler brauche es "planmäßige und multilaterale Eingriffe" in den Herkunftsländern sowie "einheitliche Programme für die Ströme legaler Einwanderung". Zudem bedürfe es einer größeren Bereitschaft, Einzelschicksalen Rechnung zu tragen.

Seit 1914 Welttag

Zugleich hatte sich Benedikt XVI. in seiner Botschaft gegen eine hermetische Schließung von Grenzen und gegen eine Verschärfung von Sanktionen gegen illegale Einwanderer gewandt. Auch Maßnahmen zur Abschreckung dürfe es nicht geben. Eine Regelung der Flüchtlingsströme müsse stets die Menschenrechte achten. -

Der Welttag des Migranten und Flüchtlings wurde erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. (1914-1922) unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen. Seither wird der Gedenktag jährlich abgehalten. 2013 steht er unter dem Leitwort "Migration - Pilgerweg des Glaubens und der Hoffnung".

(KNA, DR)

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