Blumen zum Gedenken
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zündet Kerze zum Gedenken an
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zündet Kerze zum Gedenken an

15.02.2021

Bericht: Hinterbliebene sollen bei Corona-Gedenkfeier sprechen Auch die Kirchen sind beteiligt

Menschen, die wegen der Corona-Pandemie jemanden verloren haben, sollen bei der Gedenkfeier zu Wort kommen. Für die Feier ist darüber hinaus ein Gottesdienst geplant. Die Pandemie stellt die Planung jedoch vor Herausforderungen.

Bei der im April geplanten staatlichen Gedenkfeier für die Toten der Corona-Pandemie sollen nach Informationen des "Tagesspiegel" (Dienstag) Hinterbliebene und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprechen.

Daneben sollen am 18. April auch die gesamte Staatsspitze, Vertreter der Länder sowie Repräsentanten der christlichen Kirchen und Vertreter anderer Glaubens- und Religionsgemeinschaften teilnehmen, wie das Blatt berichtete. Die zentrale Gedenkfeier ist demnach im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt geplant.

Ökumenischer Gottesdienst mit Bedford-Strohm und Bätzing

Zuvor wollen die beiden großen Kirchen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Der Gedenkgottesdienst wird vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gemeinsam mit Vertretern anderer Religionen gestaltet.

Der Gottesdienst wird live in der ARD übertragen, die staatliche Gedenkfeier im ZDF.

Zwei Varianten der Feier

Laut "Tagesspiegel" wird der Gedenkakt in einer kleinen und einer großen Variante geplant. Die Zahl der Teilnehmer sei allerdings wegen der Corona-Abstandsregeln stark begrenzt, hieß es aus dem Bundespräsidialamt. Im Mittelpunkt sollten die Erzählungen der Hinterbliebenen stehen. Der Ablauf der Gedenkfeier werde klassisch sein, die Gestaltung aber offen. So würden sämtliche Stühle aus dem Konzerthaus entfernt, besonders wichtig sei der Einsatz von Licht als Gestaltungsmittel.

Bei dem gesamtgesellschaftlichen Gedenken gehe es um die Auseinandersetzung mit dem Tod in der Pandemie, um ein Innehalten und eine angemessen Form der Trauer, betonte das Bundespräsidialamt dem Bericht zufolge. Bereits am 5. März werde Steinmeier im Schloss Bellevue ein Gespräch mit Hinterbliebenen führen.

(KNA)

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