UNHCR und WHO erneuern Kooperation für Vertriebene

In Corona-Pandemie schützen

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR und die Weltgesundheitsorganisation WHO möchten Gesundheitsdienste für Zwangsvertriebene auf der ganzen Welt stärken. Um dieses Anliegen zu unterstreichen, wurde eine neue Vereinbarung unterzeichnet.

Symbolbild Unterschrift / © Ilkercelik (shutterstock)

Wie beide Organisationen in Genf mitteilten, wird damit ein bereits 1997 getroffenes Abkommen aktualisiert und erweitert. Aktuell gehe es vor allem darum, die rund 70 Millionen Zwangsvertriebenen weltweit in der Covid-Pandemie zu schützen.

"Covid-19 Solidarity Response Fund" 

Rund 26 Millionen seien Flüchtlinge, von denen rund 80 Prozent in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen lebten, heißt es in der Mitteilung. Weitere 40 Millionen Binnenvertriebene benötigten ebenfalls Hilfe, so die beiden UN-Organisationen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung vom Hohen UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi und WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Bei der Unterzeichnung in Genf trat das UN-Flüchtlingshilfswerk auch dem im März aufgelegten "Covid-19 Solidarity Response Fund" bei. Dieser Fond hat bisher 214 Millionen US-Dollar erbracht und soll Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt bei der Bekämpfung von Covid-19 unterstützen.


Quelle:
KNA
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