Corona-Pandemie erschwert auch die Beichte
So klappt die Beichte in den USA derzeit nicht

31.03.2020

US-Priester nehmen wegen Corona Beichte auf der Straße ab Beichte to go?

Katholische Geistliche im US-Bundesstaat Massachusetts werden in der COVID-19-Krise kreativ bei der Spende der Sakramente. So können Gläubige in der Stadt Chelmsford auf offener Straße die Beichte ablegen.

Das berichtet der Fernsehsender CNN. Die Priester nehmen die Beichte hinter einem Sichtschirm ab, zu dem die Gläubigen in ihrem Auto vorfahren können. Durch die ungewöhnliche Methode kann die vorgeschriebene soziale Distanz eingehalten werden. Aufgrund des grassierenden Corona-Virus sind landesweit die Gotteshäuser geschlossen.

Beichte

In der katholischen Kirche ist die Beichte Ausdruck der Umkehr des schuldig gewordenen Menschen. Im Rahmen des Bußsakraments wird der Gläubige durch einen Priester von seinen Sünden losgesprochen. Voraussetzung für die Vergebung ist erkennbare Reue, das Bekenntnis der eigenen Schuld sowie der Vorsatz, das Verhalten zu ändern und entstandenen Schaden wiedergutzumachen.

Der Beichtvater ist durch das Beichtgeheimnis zu unbedingtem Stillschweigen über das Erfahrene verpflichtet. Die Verletzung des Beichtgeheimnisses wird mit schweren Kirchenstrafen geahndet.

Buße und Ablass

Im Mittelalter war es üblich, die begangene Schuld mittels verschiedener Rituale abzugelten. Dazu zählten öffentliche Kirchenstrafen wie das Gehen in Sack und Asche oder Bußprozessionen, bei denen sich die Teilnehmer geißelten. Ebenfalls üblich war die Praxis des Ablasses: Durch die Zahlung einer bestimmten Geldsumme sollte den Gläubigen dabei ein Teil ihrer Sündenstrafe erlassen werden.

Heute geschieht die Vergebung der Sünden während der Beichte, dem persönlichen Gespräch zwischen dem Gläubigen und seinem Beichtvater. Die Verbüßung der Strafen wurde zu einer davon getrennten, eher abstrakten Angelegenheit des Einzelnen.

(KNA)

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