Caritas zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung

"Aufruf zu mehr Respekt"

​Die Corona-Krise ist nach den Worten von Caritas Internationalis ein "Aufruf zu mehr Respekt" vor der Schöpfung. Der Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September sei eine Gelegenheit, sich dessen bewusst zu machen.

Gebet in der Natur / © A3pfamily (shutterstock)

So hieß es in einer Mitteilung am Montag. Alle Christen seien angehalten, ihre Beziehung zu Gott und "Mutter Erde" zu erneuern, mahnte die katholische Hilfsorganisation.

Die globalisierte Welt sei schwer von der Pandemie getroffen worden. "Ungerechte Systeme" hätten den Boden bereitet für die Ausbreitung von Seuchen, so der Verband. Die gegenwärtige Krise sei aber zugleich eine Chance, gemeinsam das Leben zu verteidigen. Dadurch könne eine "neue Form der Solidarität" entstehen. Caritas Internationalis ist der Dachverband von 165 nationalen Caritasverbänden; diese sind in rund 200 Ländern in der Not- und Entwicklungshilfe sowie in Sozialdiensten tätig.

Papst würdigt Initiativen zum Weltgebetstag

Bereits am Sonntag hatte der Papst die internationalen Initiativen zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung gewürdigt. Franziskus hatte den Tag 2015 nach der Veröffentlichung seiner Umwelt-Enzyklika "Laudato si" ausgerufen. Er schloss sich damit einer Initiative des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel an, das den Gebetstag bereits 1989 ins Leben rief.


Quelle:
KNA