20.02.2019

Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland ausgeschrieben Entdecker des "Abenteuer Glaube" gesucht

Die Botschaft des Evangeliums im heutigen Alltag umzusetzen, bedarf kreativen und innovativen Geist. Das Bonifatiuswerk würdigt den Einsatz für den gelebten Glauben mit einem Preis. In der Jury sind unter anderem Bischof Kohlgraf und Bundesministerin Julia Klöckner. 

Das Bonifatiuswerk ist auf der Suche nach Abenteurer, Entdecker, Pioniere, Grenzgänger: Menschen, die neue Wege einschlagen oder bewährte Traditionen weiterdenken, um die Botschaft des Evangeliums heute kreativ und innovativ weiterzutragen. Der Einsatz für einen gelebten Glauben würdigt das Hilfswerk mit dem "Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland", der in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen wird und mit 6.000 Euro und weiteren Sach- und Geldpreisen dotiert ist.

Den Glauben weitertragen

"Nehmen wir den Kompass des Glaubens: er navigiert uns verlässlich durch das Leben und die Welt. Wer ihn immer wieder neu am Evangelium ausrichtet, wird neue Dinge entdecken, schafft kreative und zukunftsweisende Zugänge und zeigt, wie Glaube zeitgerecht gemeinsam gelebt und weitergetragen werden kann", betont der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Ob außergewöhnliche Aktionen, seien es ein mobiles Glaubenscafé oder Gottesdienste an besonderen Orten, Väterabende zur Erstkommunionvorbereitung, digitale Glaubensbotschafter wie Gebets-Apps oder Computerspiele, Friedensgebets-Aktionen als eindrucksvolle Glaubenszeugnisse oder ökumenische Projekte, das Bonifatiuswerk zeichne mit dem Bonifatiuspreis das missionarische Engagement und innovative Projekte von Kirchengemeinden, Schulen, Verbänden, Institutionen, Orden, Gemeinschaften und aktiven Einzelpersonen aus.

"KreuzFAHRT": Gewinner des Bonifatiuspreises 2016

"Wir sprengen Grenzen und wollen dem Glauben neuen Raum geben. Dazu gehen wir mitten rein in das Leben und fragen: Wie und wo entdecken wir Gott in unserem Alltag?" erklärte der Leiter der Jugendkirche Sam in Berlin, Gregor Henke. Mit dem Projekt "kreuzFAHRT" hat die Jugendkirche Berlins ersten S-Bahngottesdienst konzipiert und war einer der Gewinner des Bonifatiuspreises 2016.

Alle drei Jahre wird der von Prälat Erich Läufer gestiftete Preis verliehen. Dieses Jahr endet die Bewerbungsfrist am 15. August 2019. Eine prominent und fachkompetent besetzte Jury wählt die drei innovativsten Projekte aus. Dazu gehören Bundesministerin Julia Klöckner, Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf, ZDF-Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause, BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier, Sr. Maria Magdalena Jardin aus dem Gästekloster "Haus Damiano" in Kiel, Prälat Erich Läufer und dem Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Msgr. Georg Austen.

Preisverleihung im November in Mainz

Verliehen wird der Bonifatiuspreis im Rahmen der Diaspora-Aktionseröffnung am 3. November 2019 in Mainz. Der erste Preis ist mit 3.000, der zweite mit 2.000 und der dritte mit 1.000 Euro dotiert. Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen, die in einer extremen Minderheitensituation in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum ihren Glauben leben. Als Hilfswerk für den Glauben sammelt es Spenden und stellt diese als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.bonifatiuspreis.de.

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