Die katholische Kirche in der lettischen Diaspora
Die katholische Kirche in der lettischen Diaspora

09.01.2019

Bonifatiuswerk fördert Projekte für 14 Millionen Euro Kirche als verbindende Gemeinschaft

Die katholische Hilfsorganisation Bonifatiuswerk stellt im laufenden Jahr 14 Millionen Euro für Projekte in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora bereit. Auch das Erzbistum Hamburg und das Bistum Osnabrück erhalten Unterstützung.

Das Bonifatiuswerk stellt dem Erzbistum Hamburg in diesem Jahr 219.000 Euro bereit. Allein 85.000 Euro davon fließen in die Sanierung der Pfarrkirche Sankt Maria/Sankt Vicelin in Neumünster, wie das Hilfswerk am Mittwoch in Paderborn mitteilte. 45.000 Euro seien für die Pfarrei Seliger Johannes Prassek in Hamburg-Bramfeld zur Schaffung von 15 weiteren Krippenplätzen im Kindergarten Sankt Wilhelm.

Der Neubau eines Daches an der Kita der Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern in Neumünster wird vom Bonifatiuswerk laut Angaben mit 38.000 Euro unterstützt. Weitere 30.000 Euro fließen demnach an die Pfarrei Sankt Knuth in Friedrichstadt unter anderem für den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden und 2003 entwidmeten ehemaligen Pfarrkirche. Die Pfarrei Herz Jesu in Rostock erhält 21.000 Euro, um die Kindertagesstätte Sankt Martin äußerlich umzugestalten.

Unterstützung für Bistum Osnabrück

Mit 87.000 Euro fördert das Bonifatiuswerk auch Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Bistum Osnabrück. Davon fließt mit 80.000 Euro der größte Teil in Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Haus Simeon in Emden, wie das Hilfswerk am Mittwoch an seinem Sitz in Paderborn bekanntgab. Zukünftig sollten dem dortigen Altenheim 60 anstatt wie bisher 45 Pflegeplätze zur Verfügung stehen.

Weitere 7.000 Euro gehen den Angaben zufolge nach Bremen zur Errichtung eines Bewegungscenters in der neuen Kindertagesstätte Sankt Hedwig. Der Stadtteil, in dem sich die Kita befindet, sei geprägt durch einen hohen Anteil an Kinder mit Migrationshintergrund. Das Bewegungscenter solle das Spielangebot der Kita ergänzen.

Schwerpunkt: Kinder- und Jugendhilfe

Insgesamt unterstützt das Bonifatiuswerk in diesem Jahr mit 14 Millionen Euro Projekte in Gebieten, in denen sich Katholiken in der Minderheit befinden. Ein Schwerpunkt liege dabei auf der Kinder- und Jugendhilfe, teilte das Hilfswerk mit. "Insbesondere Kindern und Jugendlichen möchten wir die Möglichkeit geben, den christlichen Glauben als Orientierung für das eigene Leben zu erfahren und die Kirche als verbindende Gemeinschaft zu erleben", so Generalsekretär Georg Austen.

Über zwei Millionen Euro fließen den Angaben zufolge in den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die deutschen Projekte werden mit 1,61 Millionen Euro unterstützt, jene in Nordeuropa mit 200.000 Euro und in Estland und Lettland mit 70.000 Euro.

Weitere Gelder für Bauhilfe, Glaubenshilfe und Personal

65 Projekte der Bauhilfe werden in den drei Gebieten mit 3,23 Millionen Euro gefördert, wie es hieß. Für die Glaubenshilfe gebe man 810.000 Euro aus, die in Personal- und Praktikantenstellen sowie in neue Wege der Glaubensvermittlung in Deutschland investiert würden. Für Fahrzeuge von Gemeinden, Institutionen und sozialen Einrichtungen seien 800.000 Euro vorgesehen.

Zudem leite das Bonifatiuswerk zweckgebundene Fördergelder des Diaspora-Kommissariates der deutschen Bischöfe in Höhe von 4,7 Millionen Euro zur Unterstützung der Seelsorge in Nordeuropa weiter.

(KNA)

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