Blick auf Dresden
Blick auf Dresden
Bischof Georg Bätzing
Bischof Georg Bätzing
Bischof Heinrich Timmerevers
Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen

24.04.2021

Vorsitzender der Bischöfe kommt zum Dresdner Bistumsjubiläum Festgottesdienst am 20. Juni geplant

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, kommt zum 100-Jahr-Jubiläum des Bistums Dresden-Meißen. Zum Gedenken an die Wiedererrichtung des Bistums im Jahr 1921 ist für den 20. Juni ein Festgottesdienst geplant.

In der Dresdner Kathedrale sollen Bätzing und Bischof Heinrich Timmerevers mitfeiern, teilte das Bistum am Freitag mitteilte. Die Messe wird im MDR-Fernsehen und im Livestream übertragen. Zudem werden Streams von zeitgleich in den Pfarreien stattfindenden Gottesdiensten in die Kathedrale übermittelt.

Das Jubiläum unter den besonderen Bedingungen der Pandemie zu feiern, entspreche der Geschichte des Bistums, die in den vergangenen 100 Jahren von Wandel, Unsicherheiten und Umbrüchen geprägt gewesen sei, so Timmerevers. "Dennoch verkündeten die Menschen unseres Bistums stets die frohe Botschaft. Nie wurden sie müde, neue Wege zu finden, um ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen." Pandemiebedingt findet das ursprünglich geplante Jubiläumsfest am Elbufer nicht statt.

Historische Wurzeln reichen bis ins 10. Jahrhundert

Das alte Bistum Meißen wurde 968 gegründet. Im Zuge der Reformation ging es unter. Im 18. Jahrhundert erhielt die katholische Kirche in Sachsen wieder Auftrieb, nachdem Kurfürst August der Starke 1697 zum Katholizismus konvertiert war, um die polnische Königskrone erlangen zu können. Sein Sohn August III. ließ die 1755 fertiggestellte katholische Dresdner Hofkirche errichten. Sie gehört zu den bekanntesten Bauten der Stadt und ist heute die Kathedrale des Bistums.

1921 erhob Papst Benedikt XV. die damalige Apostolische Präfektur Meißen zum neuen Bistum Meißen mit Bischofssitz in Bautzen. Nach 1945 wuchs die Zahl der Katholiken durch Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten Europas. 1979 wurde der Name des Bistums in Dresden-Meißen geändert, der damalige Bischof Gerhard Schaffran verlegte im folgenden Jahr den Bischofssitz nach Dresden. Dort fand 1987 das einzige DDR-weite Katholikentreffen mit mehr als 100.000 Teilnehmenden statt.

Gegenwärtig gehören dem Bistum rund 140.000 Katholiken an, rund 3,5 Prozent der Bevölkerung. Nur in den Siedlungsgebieten der sorbischsprachigen Minderheit in der Oberlausitz gibt es einen höheren Katholikenanteil.

(KNA)

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