Bischof Felix Genn
Bischof Felix Genn

26.02.2019

Bischof Genn: Machtstrukturen nach Anti-Missbrauchsgipfel ändern Verständnis für Ärger der Opfer

Der Münsteraner Bischof Felix Genn fordert nach dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan neue kirchliche Machtstrukturen. Kritik am Ergebnis des Treffens könne er verstehen, auch wenn sie nicht vollständig gerechtfertigt sei.

In einer Stellungnahme von Bischof Felix Genn für das Internetportal "Kirche und Leben" aus Münster. "Die Erwartungen an den Kinderschutz-Gipfel waren sehr hoch und konnten nicht alle erfüllt werden." Jetzt seien die Bischöfe vor Ort gefordert, konkrete Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen zu treffen.

Genn betonte: "Ich bin dankbar, dass es möglich war, in aller Offenheit über das Verbrechen sexuellen Missbrauchs zu sprechen und vor allem auch, zuzuhören, wie sexueller Missbrauch das Leben von Menschen zerstört." Beim Anti-Missbrauchsgipfel habe immer die Opferperspektive im Mittelpunkt gestanden.

Kirche stelle sich ihrer Verantwortung

Münsters Bischof räumte ein, er habe "Verständnis dafür, dass insbesondere Opfer sich von dem Gipfel noch mehr und konkretere Maßnahmen erhofft haben". Manche Kritik werde aber dem Anti-Missbrauchsgipfel und dem Papst nicht gerecht. Papst Franziskus gehe es vor allem darum, "den Bischöfen aus allen Ländern eindringlich deutlich zu machen, dass es in der Kirche eine Haltung der Nulltoleranz gegenüber dem Verbrechen sexuellen Missbrauchs und gegenüber der Vertuschung durch kirchliche Verantwortungsträger gibt".

Die Kirche stelle sich ihrer Verantwortung, so der Münsteraner Bischof. Er verwies insbesondere auf einen angekündigten Papst-Erlass "zum Schutz von Minderjährigen und schutzbefohlenen Personen". Auch werde es Anti-Missbrauchsleitlinen und -gesetze geben.

(KNA)

Sommeraktion: Meine Heimatkirche

Die Sommeraktion von DOMRADIO.DE: Wir suchen Ihre Heimatkirche. Laden Sie ein Bild hoch und erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

Messenger-Gemeinde

Tageskalender

Radioprogramm

 06.08.2020
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Solidarität in Corona-Zeiten “Quarantänehilfe. Miteinander-füreinander: Köln Nippes“
  • Bischof Peter Kohlgraf zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Katastrophale Lage im Libanon - Misereor hilft
  • Jesuit zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima
  • Wie geht's jetzt weiter mit dem Religionsunterricht?
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Katastrophale Lage im Libanon - Misereor hilft
  • Jesuit zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima
  • Wie geht's jetzt weiter mit dem Religionsunterricht?
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wichtig: Kein DAB+ mehr in NRW ab Juli

Leider sendet DOMRADIO ab Juli nicht mehr über DAB+ in NRW. Laden Sie sich doch unsere App herunter – kostenlos in den Stores. DOMRADIO hören Sie auch übers Internetradio, Smartspeaker, andere gängige Radio-Apps, in Köln auf UKW 101,7, in Berlin/Brandenburg über DAB+ und natürlich auf DOMRADIO.DE.

Himmelklar Podcast

durchatmen – Der Seelsorge Podcast

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…