Demo für den Erhalt katholischer Schulen in Hamburg
Demo für den Erhalt katholischer Schulen in Hamburg
Erzbischof Stefan Heße
Erzbischof Stefan Heße

23.10.2018

Erzbischof Heße zum Erweiterungsbau eines katholischen Gymnasiums Ein Schritt zur Sicherung des Schulsystems

Ein zukunftsfähiges, wirtschaftlich solides katholisches Schulsystem: Erzbischof Stefan Heße hat am Dienstag den Neubau an der Sophie-Barat-Schule in Hamburgs Innenstadt offiziell eröffnet.

Dabei lobte er den Erweiterungsbau des Gymnasiums als wichtigen Schritt zur Sicherung und Modernisierung des katholischen Schulsystems in der Hansestadt. "Wir haben eine umfassende Neuaufstellung des katholischen Schulsystems zugesagt – und so kommt es auch." Der Erzbischof verwies auf die zuletzt erfolgten Neubauten in Billstedt, Wilhelmsburg, Wandsbek, Bergedorf, Farmsen und Langenhorn.

Der Blick richte sich auch künftig auf das Gesamtsystem mit seinen verschiedenen Schulformen. "Der überaus schmerzhaften Entscheidung, einzelne katholische Schulen in der Stadt zu schließen, setzen wir ganz bewusst gezielte Investitionsentscheidungen an anderen Standorten entgegen", so Heße. Trotz der schwierigen finanziellen Situation des Erzbistums solle ein zukunftsfähiges, wirtschaftlich solides katholisches Schulsystem verwirklicht werden.

Große Investition

Auf dem Gelände der traditionsreichen Schule an der Moorweide ist ein 4.400 Quadratmeter großer, siebengeschossiger Erweiterungsbau mit zehn Klassenräumen, Sporthalle, Bibliothek, Musik- und Theaterraum, Verwaltungstrakt und Schulkapelle entstanden. Das Erzbistum investiert nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Euro in den Neubau sowie in die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten im Altbau.

Die Sophie-Barat-Schule ist ein in der Tradition des Sacre-Coeur-Ordens stehendes Gymnasium. Benannt ist es nach der Gründerin des katholischen Frauenordens, der die Schule bis 2013 mehr als 60 Jahre führte. Aktuell lehren und lernen an der Schule 78 Lehrer sowie rund 1.000 Schüler.

Bundesweite Proteste gegen Schließungen

Auch der Schulabteilungsleiter des Erzbistums, Christopher Haep, ging in seinem Grußwort auf die Schulschließungen ein. Einzelne Schulen würden schließen müssen, um das Gesamtsystem nicht zu gefährden. Nur so könne sich das Erzbistum in diesem Bereich überhaupt noch Handlungsspielraum erhalten. Jetzt müsse es darum gehen, das besondere Profil und die Konkurrenzfähigkeit der Einrichtungen zu stärken.

Die Erzdiözese ist eigenen Angaben zufolge mit rund 79 Millionen Euro überschuldet. Die Ankündigung, mehrere katholische Schulen aufzugeben, hatte bundesweit Proteste hervorgerufen. Nach jetzigem Stand werden 6 der 21 Einrichtungen in Hamburg geschlossen.

(KNA)

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