25.03.2017

Bischofsweihe von Horst Eberlein in Hamburg Erstes "Eigengewächs"

Das Erzbistum Hamburg bekommt an diesem Samstag einen neuen Weihbischof: Der langjährige Schweriner Propst Horst Eberlein empfängt in einem Gottesdienst im Sankt-Marien-Dom die Bischofsweihe.

Die Liturgie ab 10.30 Uhr leitet der Hamburger Erzbischof Stefan Heße. An der Weihe nehmen auch Eberleins Vorgänger, die Weihbischöfe Hans-Jochen Jaschke und Norbert Werbs, teil. Eberlein (66) unterstützt künftig von Hamburg aus Heße in der Leitung von Deutschlands flächenmäßig größtem Bistum mit rund 400.000 Katholiken in 76 Gemeinden. Die erst 1995 gegründete und damit jüngste Diözese Deutschlands besteht aus Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Landesteil Mecklenburg.

Zahlreiche Bischöfe feiern Gottesdienst mit

Sechs weitere katholische Bischöfe feiern laut Erzbistum den Weihe-Gottesdienst mit, darunter Norbert Trelle (Hildesheim), Czeslaw Kozon (Kopenhagen) und Franz-Josef Bode (Osnabrück). Aus der evangelischen Nordkirche nehmen Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin) und der Präses der Landessynode, Andreas Tietze, teil. Weitere Gäste sind der syrisch-orthodoxe Dekan Aziz Aslan, der Vorsitzende der Schura in Hamburg, Daniel Abdin, die Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Katy Hoffmeister (CDU), und die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD).

Eberlein wurde am 25. Oktober 1950 in Walsleben (Altmark) geboren. Er studierte Theologie in Erfurt und empfing am 16. April 1977 in Waren an der Müritz die Priesterweihe. Er war Pfarrer in Friedland, Hagenow und Rostock. Seit 2009 leitete er die Propsteigemeinde Sankt Anna in Schwerin, ab 2013 zudem die Entwicklung des Pastoralen Raums Schwerin. Im Jahr 2000 ernannte Papst Johannes Paul II. Eberlein zum Päpstlichen Ehrenkaplan mit dem Titel "Monsignore". Seit September 2015 gehört der Geistliche als Domkapitular dem Metropolitankapitel des Erzbistums Hamburg an.

Erstes "Eigengewächs" als Weihbischof

Heße nannte die Berufung Eberleins einen  "historischen Augenblick", da er der erste aus dem Erzbistum selbst stammende Weihbischof ist. Eberlein machte deutlich, dass er seit DDR-Zeiten gewohnt sei, "als Christ in einer Minderheit zu leben". Die Katholiken des Erzbistums Hamburg machen rund sieben Prozent der Bevölkerung aus.

Wie für Weihbischöfe üblich wurde Eberlein vom Papst ein untergegangenes Titularbistum zugewiesen. Dabei handelt es sich um das frühere Bistum Tisedi in Nordafrika, das weite Teile der heutigen Staaten Tunesien und Algerien umfasst.

(KNA)

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