Katholische Kirche in Deutschland hilft Christen aus den Ostkirchen

Platz für den Gottesdienst gesucht

Die katholische Kirche in Deutschland sucht nach weiteren Möglichkeiten, um den in die Bundesrepublik geflüchteten Christen der Ostkirchen zu helfen. Dabei geht es vor allem um Immobilien zur Gottesdienstausübung.

Kreuz in der Hand eines Gläubigen / © Markus Nowak (KNA)
Kreuz in der Hand eines Gläubigen / © Markus Nowak ( KNA )

Es werde weiterhin nach Kirchen oder Kapellen Ausschau gehalten, die den chaldäischen Gemeinden für Gottesdienste zur Verfügung gestellt werden können, hieß es in Paderborn nach einem Treffen zwischen dem Apostolischen Administrator für die in Europa lebenden unierten Katholiken der Ostkirche, Saad Sirop, und dem Paderborner Weihbischof Dominicus Meier. Er ist Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Gläubigen der mit Rom verbundenen Ostkirchen.

Austausch über Ausbildungsstrukturen

Die beiden Bischöfe hätten auch darüber gesprochen, bei der Ausbildung von Priestern und Diakonen der Chaldäer die Ausbildungsstrukturen der römisch-katholischen Kirche zu nutzen, teilte das Erzbistum Paderborn mit. Die chaldäisch-katholische Kirche ist eine Ostkirche mit ostsyrischem Ritus, die in voller Kirchengemeinschaft mit dem Papst in Rom steht.


Quelle:
KNA