Münsters Bischof Felix Genn und ZdK-Präsident Thomas Sternberg  vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.
Münsters Bischof Felix Genn und ZdK-Präsident Thomas Sternberg vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.
Journalisten vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.
Journalisten vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.
Plakat für den Katholikentag 2018.
Plakat für den Katholikentag 2018.

20.03.2017

Werbelinie für Katholikentag 2018 in Münster vorgestellt "Suche Frieden"

Mit fünf Hauptmotiven zum Thema Frieden wird künftig bundesweit der 101. Deutsche Katholikentag 2018 in Münster beworben. Die Kampagne haben Münsters Bischof Felix Genn und ZdK-Präsident Thomas Sternberg vorgestellt.

"Es sind starke, kraftvolle Bilder, denn der Katholikentag soll nicht nur Harmonie widerspiegeln, sondern widerspenstig sein", so der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken,Sternberg. Beim kommenden Katholikentag dürfe und müsse gestritten werden. "Wir wollen keinen falschen Frieden. Dafür ist die Situation in der Welt zu ernst."

Hingucker, die neugierig machen sollen

Bischof Genn bezeichnete die Bilder, die künftig auf Plakaten, Postkarten oder im Internet zu sehen sein werden, als "Hingucker". Sie sollten die Menschen neugierig machen auf das, was sie beim Katholikentag unter dem Motto "Suche Frieden" im Mai 2018 in Münster erwartet. Dabei habe man auch gerade die nicht kirchlich gebundenen Menschen im Blick. Die Werbelinie zeige anhand ganz aktueller Situationen "Facetten der Suche nach Frieden und die Wirklichkeit, in der wir leben".

Gestaltet wurden die Motive von der Agentur "Kopfkunst" aus Münster. Sie tragen die Überschriften "ausgelassen", "versunken", "abgefangen", "aufrecht" und "erschüttert". Zu sehen sind ein Junge, der während eines Rolling-Stones-Konzerts auf Kuba in die Luft geworfen wird, zwei sich umarmende Kalifornier bei einer Demonstration gegen die Ölpipeline in Nord-Dakota, ein Adler, der eine Drohne in der Luft fängt sowie eine schwarze Frau, die sich zwei bis an die Zähne bewaffneten Polizisten entgegenstellt. Zu den Motiven gehört auch der frühere US-Präsident Barack Obama, der nach einer Rede seiner Frau Michelle mit einer Träne im Auge zu sehen ist.

Den entscheidenden Schritt nach vorn gehen

Laut "Kopfkunst"-Geschäftsführer Jens Kallfelz sollen die Bilder dazu auffordern, "sich auf die Suche nach Frieden zu machen, mutig zu sein und vielleicht den einen entscheidenden Schritt nach vorne zu gehen." Die Bilder werden nach den Angaben bundesweit auf Plakaten, in Printmedien und auf Internetseiten zu sehen sein. Bis zum Katholikentag könnten sich die Motive aufgrund aktueller Ereignisse ändern. Im Herbst sollen deutschlandweit rund 12.000 Pfarreien die Plakate erhalten.

(KNA, epd)

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