Karlsschrein im Aachener Dom
Karlsschrein im Aachener Dom

27.01.2017

Aachener Dom schlägt mit 2 Euro zu Buche Nur ein Erinnerungswert

Das Weltkulturerbe Aachener Dom mit seinen wertvollen Kunstgütern schlägt in der Bilanz des Domkapitels nur mit einem "Erinnerungswert" von 2 Euro zu Buche. Die Kathedrale sei unverkäuflich und eine Bewertung nach dem Handelsrecht unmöglich.

So hieß es bei der Vorstellung des Finanzberichts 2015 für Bistum und Domkapitel in Aachen. Aus dem gleichen Grund verzeichnet die Bilanz für den Kölner Dom einen symbolischen Wert von 27 Euro: jeweils 1 Euro für die 26 Grundstücksparzellen, die er einnimmt, und1 Euro für den Kathedralbau selbst.

Betrieb und Instandhaltung des Aachener Doms kosteten jedes Jahr rund 1,5 Millionen Euro, sagte Dompropst Manfred von Holtum. Er stellte die erste Bilanz des Domkapitels nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches vor. Demnach habe das für die Bischofskirche verantwortliche Domkapitel 2015 750.000 Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Aufwendungen von rund 5,8 Millionen Euro etwa für Personal oder Instandhaltung standen Erträge von etwa 5,1 Millionen Euro gegenüber.

UNESCO-Weltkulturerbe

Der Aachener Dom war 1978 das erste deutsche Kulturdenkmal, das als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Die Kathedrale wird jährlich von rund 1,3 Millionen Menschen besucht.

Das Bistum Aachen verzeichnet für 2015 einen Jahresüberschuss von 24,6 Millionen Euro. Die Kirchensteuereinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent auf 243,7 Millionen Euro. Auch für 2016 erwartet die Diözese eine Steigerung bei den Kirchensteuererträgen.

(KNA)

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