04.08.2016

Früherer Benediktiner aus Ettal will gestehen Missbrauchsvorwürfe

Der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern erneut angeklagte frühere Ettaler Benediktinerpater G. will ein Geständnis ablegen. Er werde die ihm zur Last gelegten Taten einräumen, sagte sein Anwalt am Donnerstag vor Gericht in München.

Weiter betonte er, sein Mandant habe dies bereits im Prozess 2015 getan und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht. Auf Nachfrage der Richterin bestätigte der Angeklagte die Aussagen und kündigte an, Details ergänzen zu wollen. Dies solle jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen. Zuvor war die Verhandlung unterbrochen worden.

Angesichts der zur Last gelegten Taten sieht die Staatsanwaltschaft einen Strafrahmen von bis zu neun Jahren Haft vor, der Verteidiger fordert nicht mehr als fünf Jahre. Berücksichtigt werden soll unter anderem das angekündigte Geständnis sowie die Sexualtherapie, der sich der Angeklagte als Auflage des Urteils von 2015 derzeit unterzieht. Außerdem lägen bei den Opfern keine körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen vor. Der Prozess wird am Nachmittag fortgesetzt.

(KNA)

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