Sternsinger schreiben den Segen an die Haustür
Sternsinger schreiben den Segen an die Haustür

28.01.2016

Hausbesitzer will laut Medienbericht Kirche verklagen Sternsinger-Segen nicht erwünscht

Sternsinger haben nach einem Zeitungsbericht einen Hausbesitzer in Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss verärgert. Wegen des mit Kreide geschriebenen Segenswunsches wolle der Mann die Kirche verklagen.

Über den Fall berichtet die "Neuss-Grevenbroicher Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Der zuständige Dechant Franz Josef Freericks sagte auf KNA-Anfrage, es habe sich um Mietshäuser gehandelt. Die Kinder hätten bei Bewohnern geklingelt, die ihnen die Türe aufgemacht hätten. Die Segenssprüche seien nicht ungefragt angebracht worden.

Laut dem Bericht hat der aus der Kirche ausgetretene Mann den Geistlichen bereits 2014 darauf hingewiesen, dass ihm die Beschriftung zuwider sei. Der Hausbesitzer sprach von Sachbeschädigung. Dem folgt die Polizei nicht, wie es hieß. Denn dazu müsse ein "nicht unerheblicher" Eingriff in die Substanz vorliegen.

Kanzleien wollen Kläger nicht vertreten

Bislang vergeblich hat der Hausbesitzer nach den Angaben einen Anwalt gesucht. Die von ihm kontaktierten Kanzleien hätten abgewunken und ihm gesagt, dass sie nichts "gegen die Kirche machen wollen". Ein ähnlich gelagerter Fall sei bislang nur aus Münster bekannt, sagte der Sprecher des für die Sternsingeraktion verantwortlichen Kindermissionswerks der Zeitung. Dass aber jemand den Klageweg habe beschreiten wollen, sei nicht bekannt.

Dechant Freericks kritisierte, dass in dieser Weise die Sammelaktion der als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder für Altersgenossen in Not diskreditiert werde. Zum Jahresbeginn ziehen die Sternsinger traditionell von Haus zu Haus, um zu sammeln und den Segen weiterzugeben. Die Aktion wird vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) veranstaltet. Anfang 2015 wurden 45,5 Millionen Euro gesammelt, die rund 1.600 Sozialprojekten in 99 Ländern zugutekommen.

(KNA)

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