Papstenzyklika "Laudato si" als politische Vorlage
Papstenzyklika "Laudato si" als politische Vorlage

19.05.2020

Bischöfe würdigen Umweltschreiben des Papstes als Meilenstein Fünf Jahre Enzyklika "Laudato si"

Im Anblick der Corona-Krise halten die deutschen Bischöfe die Umweltenzyklika von Papst Franziskus für wegweisend. Das Schreiben sei gekennzeichnet von dem Gedanken, Ökologie und Soziales zusammen zu denken.

Zum fünften Jahrestag des Erscheinens der Umweltenzyklika "Laudato si" am 24. Mai haben die deutschen Bischöfe das Schreiben von Papst Franziskus als Meilenstein und wichtigen Kompass auch in der gegenwärtigen Krise gewürdigt.

"Wenn Wirtschaft und das öffentliche Leben nach der Corona-Krise wieder in Schwung gebracht werden, sollten Maßnahmen an erster Stelle stehen, die auf eine klima- und umweltfreundliche Zukunft ausgerichtet und sozial ausgewogen sind", erklärte der Vorsitzende der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Overbeck, am Dienstag in Bonn.

Ökologie und Soziales zusammengedacht

"Die Enzyklika ist durchdrungen von dem Grundgedanken, dass Ökologie und Soziales zusammengedacht werden müssen: Die Sorge für die Menschen und der Schutz der Ökosysteme sind untrennbar miteinander verbunden", so der Essener Bischof.

Das Papstschreiben habe große Resonanz auch außerhalb der Kirche erzeugt. "Laudato si" sei ein Appell, Leben und Wirtschaften am Prinzip der Nachhaltigkeit auszurichten. "Dazu gehört es auch, die Lebensstile anzupassen, damit der Mensch wieder im Einklang mit der Schöpfung und mit sich selbst lebt."

Overbeck betonte, der Papst sehe die Menschheit vor großen Aufgaben. "Wir müssen vieles ändern, damit die Menschheit und die ganze Schöpfung auch in Zukunft gut auf diesem Planeten leben können." Jenseits aller Einzelinteressen stünden alle Menschen in der Verantwortung, für "unser gemeinsames Haus Sorge zu tragen". Das gelte auch für die Kirche und ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit.

(KNA)

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