16.01.2013

Forsa-Studie nach Ende des Forschungsprojektes mit Prof. Pfeiffer Wachsender Imageverlust für die Kirche

Vergangene Woche erklärte die Bischofskonferenz, das sie nicht länger mit Prof. Pfeiffer zusammen an der Aufklärung des Missbrauchs arbeiten will. Der anschließende Streit hat dem Bild der Kirche empfindlich geschadet - das zeigt eine Forsa-Studie.

Die Mehrheit der Deutschen zweifelt einer Forsa-Umfrage zufolge am Aufklärungswillen der katholischen Kirche beim Thema sexueller Missbrauch. 75 Prozent der Befragten seien der Meinung, die Kirche wolle eine vollständige Aufklärung verhindern, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung im Auftrag der "Zeit"-Beilage «Christ & Welt» hervor. Nur 17 Prozent der Befragten glaubten, dass die katholische Kirche die Fälle sexuellen Missbrauchs, an denen Geistliche beteiligt sind, wirklich aufarbeiten will. Für die Umfrage wurden Mitte Januar 1.009 Bundesbürger befragt.

Bild der Kirche hat sich verschlechtert

Wie die Forsa-Studie weiter zeigt, gibt es offenbar einen wachsenden Imageverlust der katholischen Kirche. 35 Prozent der Befragten erklären den Angaben zufolge, dass sich nach dem Streit um die Missbrauchs-Studie in der vergangenen Woche ihr Bild von der Institution verschlechtert habe. 16 Prozent der Kirchenmitglieder erwägten sogar einen Austritt. Besonders groß sei die Enttäuschung in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen: Mit 26 Prozent fanden sich in diesem Segment die meisten Austrittswilligen.

Die katholische Kirche hatte vergangene Woche die Zusammenarbeit mit dem Kriminologischem Forschungsinstitut Niedersachsen in Hannover und dessen Direktor Christian Pfeiffer beendet. Mangelndes Vertrauen und ein zerrüttetes Verhältnis hätten zu diesem Schritt geführt, begründete die Kirche ihren Schritt. Das Institut sollte den Missbrauchsskandal von 2010 wissenschaftlich aufarbeiten, nun soll die Arbeit mit einem anderen Partner fortgeführt werden.
 

(epd)

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Messenger-Gemeinde

Tageskalender

Radioprogramm

 24.11.2020
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Alleine schmücken war gestern - Aktion: 100 Tannenbäume für Kessenich
  • ARD-Film: "Gott" - Reaktionen danach
  • Ein Blick in den Briefkasten & auch in die aktuelle "AdventZeit"
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Die Arche wird 25 Jahre alt
  • Lufthansa startet biometrische Gesichtserkennung
  • 100 Tannenbäume für Kessenich
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Die Arche wird 25 Jahre alt
  • Lufthansa startet biometrische Gesichtserkennung
  • 100 Tannenbäume für Kessenich
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

16:00 - 16:10 Uhr

Durchatmen

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Das Heilige Jahr in Santiago de Compostela

Pilgerreise auf dem Jakobsweg mit „ne Bergische Jung“ Willibert Pauels! Jetzt anmelden für Juli 2021!

Himmelklar Podcast

durchatmen – Der Seelsorge Podcast

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…