02.05.2007

Papst erinnert zu Pfingsten an missionarischen Auftrag Die Kirche "auf die Straßen der Welt treiben"

Papst Benedikt XVI. hat zu Pfingsten an den missionarischen Auftrag der Kirche erinnert. Seit dem biblischen Pfingsttag höre der Heilige Geist nicht auf, die Kirche "auf die Straßen der Welt zu treiben", sagte der Papst beim Mittagsgebet am Pfingstsonntag auf dem Petersplatz. Die Stadt Rom, wo der neutestamentliche Bericht der Apostelgeschichte ende, sei "der konkrete Name für Katholizität und missionarische Sendung" der Kirche.

Rom sei Ausdruck der Treue zu den christlichen Anfängen sowie zu der Kirche aller Zeiten und Kulturen, sagte der Papst. Die Kirche müsse wie die Gemeinschaft der Apostel in der Pfingsterzählung im Gebet vereint und "ein Herz und eine Seele" sein. Ihre Heiligkeit beruhe nicht auf eigenen Verdiensten, sondern komme von ihrer Ausrichtung auf Christus. Die Kirche sei katholisch, insofern sie das Evangelium allen Völkern zu verkünden habe. Durch die ununterbrochene Bischofsnachfolge bewahre sie dabei die Lehre der Apostel.Die deutschsprachigen Besucher rief Benedikt XVI. auf, sich dem Wirken des Geistes zu öffnen. "Er hilft uns, Gott in seiner Liebe zu erkennen und als wahre Kinder Gottes zu leben", sagte der Papst.1.000 Volksmusikanten spielen für den PapstRund 1.000 Mitglieder von Blaskapellen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben dem Papst am Sonntag ein Ständchen gespielt. Nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz stimmten die 16 Formationen in Trachten und Uniformen das Kirchenlied "Großer Gott, wir loben dich" an. Benedikt XVI.dankte den Volksmusikanten sichtlich erfreut: "Danke für dieses pfingstliche Erlebnis, dass viele Stimmen sich zu einer großer Harmonie im Lob Gottes vereinigen."Bereits am Samstag waren die Blaskapellen in einer "musikalischen Parade" zu Ehren des Papstes durch das Borgo-Viertel beim Vatikan marschiert. Zum Abschluss intonierten sie vor dem Petersdom gemeinsam Beethovens "Ode an die Freude". Die Römer nahmen die zeitweiligen Verkehrsbehinderungen überwiegend mit Wohlwollen hin. Das Musikantentreffen war von einem Reiseunternehmen als nachträglicher Gruß zum 80. Geburtstag des Papstes am 16. April organisiert worden.

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