17.04.2007

50 000 Pilger feiern größte Generalaudienz aller Zeiten Landsleute gratulieren ihrem Papst

Zu seinem 80.Geburtstag hat Papst Benedikt XVI. in den vergangenen Tagen zahlreiche Glückwunschschreiben und Geschenke aus aller Welt bekommen. In der Generalaudienz auf dem Petersplatz bedankte sich Benedikt am Mittwoch für die Geburtstagswünsche und Feierlichkeiten. Auf dem Petersplatz waren über 50.000 Gläubige anwesend, darunter mindestens 10.000 Gläubige aus Deutschland. Hören Sie hier seine deutsche Ansprache.

Ausdrücklich begrüßte Benedikt die Pilger aus dem Erzbistum München und Freising mit Kardinal Wetter. Besonders erfreut zeigte sich Benedikt XVI. über das Spiel von 48 Alphornbläsern aus dem Allgäu, die sich unterhalb der Stufen des Petersplatzes zu Ehren des Papstes aufgestellt hatten. Weiter nannte er die Marianische Männerkongregation Regensburg, Alphornbläser aus Bayern und Baden-Württemberg sowie Delegationen aus Deggendorf samt der Bäcker-Innung, der er für eine riesige Geburtstorte dankte: "Ich freue mich über alle die Glückwünsche und danke für euer Gebet, mit dem ihr mich in meinem Hirtendienst begleitet. Vergelt's Gott dafür!"An der Audienz nahm auch die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) mit Stadtdechant Wilfried Schumacher teil, die dem Papst eine 200 Meter lange Glückwunschkarte überreichten. Der kommissarische Leiter des deutschsprachigen Priester-Kollegs Anima in Rom, Gerhard Hörting, überreichte dem Papst als Geschenk der österreichischen Bischöfe eine wertvolle Kopie des so genannten Tassilo-Kelchs aus dem achten Jahrhundert, der im Benediktinerstift Kremsmünster aufbewahrt wird.Schnappauf eröffnet Foto-Ausstellung über Papst und BayernZu den Gratulanten in der ersten Reihe der Audienzteilnehmer gehörte auch der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU). Er hatte am Vorabend in der deutschen Vatikan-Botschaft die Foto-Ausstellung "Mit den Augen des Heiligen Vaters. Benedikt XVI. - was er sah, was ihn prägte" eröffnet. Dabei unterstrich Schnappauf erneut die hohe Bedeutung der Heimat für den Papst.Bei der Suche nach Orientierung finde auch der Papst hier Halt, der selbst Millionen Christen in der Welt durch sein gelebtes Beispiel Halt gebe, sagte der Minister. Die Ausstellung mit Fotos von Hans-Günther Kaufmann und Texten von Martin Lohmann geht anschließend nach Velettri südöstlich von Rom, das frühere Titular-Bistum des Kardinalbischof Joseph Ratzinger.Der Papst im Wortlaut"Ganz herzlich begrüße ich die Audienzteilnehmer deutscher Sprache und danke allen, die in diesen Tagen aus Anlass meines 80. Geburtstags nach Rom gekommen sind ... und mich mit musikalischen Beiträgen erfreut haben. Unter den vielen, die ich gerne persönlich grüßen würde, kann ich hier nur einige Gruppen nennen: die Pilger aus dem Erzbistum München und Freising mit Kardinal Wetter, den Weihbischöfen und dem Domkapitel, die Marianische Männerkongregation Regensburg, die Alphornbläser aus Bayern und Baden-Württemberg sowie die Deggendorfer mit ihrer Bäckerinnung. Ich grüße auch gerne die großen Pilgergruppen aus den Bistümern Mainz und Trier. Ich freue mich über die Glückwünsche und danke für euer Gebet, mit dem ihr mich und meinen Hirtendienst begleitet. Vergelt's Gott dafür!"In der wöchentlichen Betrachtung über bedeutende Persönlichkeiten der frühen Kirche hat Papst Benedikt XVI. heute über Klemens von Alexandrien gesprochen. Er stammte aus dem griechischen Kulturkreis und wuchs wahrscheinlich in Athen auf. "In einem Sammelband, den Stromateis, geht Klemens dem Gedanken nach, daß auch im griechischen Denken ``Samenkörner" der Wahrheit zu finden sind. Er unterstreicht, dass nur der Christ Zugang zur "wahren Lehre" hat. Gott schenkt dem Menschen die Vernunft, aber er hilft ihm vor allem durch die Gabe des Glaubens, die Wahrheit zu erkennen und das ewige Leben zu erlangen. Klemens legt zudem großen Wert auf ein tugendhaftes Verhalten, das den Glauben stützt. Die apátheia, die Freiheit von den Leidenschaften, gehört dazu, sie muß aber ergänzt werden durch die Gottes- und Nächstenliebe, die den Menschen für die wahre Gemeinschaft mit Gott öffnet. Liebe Freunde, mein verehrter Vorgänger Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika Fides et ratio auf ein zentrales Anliegen des Klemens von Alexandrien hingewiesen: Die griechische Philosophie war ein Streben nach richtigem Denken und Erkennen, sie ist jedoch kein Ersatz für die christliche Wahrheit, die selbst göttlichen Ursprungs ist und keiner Ergänzung bedarf (vgl. Nr. 38)."

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