Kirchengemeinden im Rheinland an Fusionen beteiligt

34 Zusammenlegungen in drei Bundesländern

Die Evangelischen Kirche im Rheinland legt Gemeinden zusammen. Betroffen sind zwölf Kirchenkreise in NRW, Rheinland Pfalz und im Saarland. 

Frauen beten beim Gottesdienst in einer Kirche / © Harald Oppitz (KNA)
Frauen beten beim Gottesdienst in einer Kirche / © Harald Oppitz ( KNA )

In der Evangelischen Kirche im Rheinland reduziert sich zum Jahreswechsel die Zahl der Kirchengemeinden durch Zusammenschlüsse.

34 Gemeinden sind von Fusionen betroffen, so dass aus den bisher 687 Kirchengemeinden ab dem 1. Januar 2020 dann 668 Gemeinden werden, wie die rheinische Kirche am Montag in Düsseldorf mitteilte. Insgesamt stehen im Gebiet der zweitgrößten Landeskirche 14 Fusionen an, davon sieben in Nordrhein-Westfalen, fünf in Rheinland-Pfalz und zwei in Hessen.

Fusionen in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen

Betroffen sind Gemeinden in den Kirchenkreisen an der Agger, Köln-Nord, Leverkusen, Moers, An Nahe und Glan, Düsseldorf, Essen, Obere Nahe, Lahn und Dill, Altenkirchen, Lennep und Simmern-Trarbach.

Zudem wechselt die Gemeinde Straelen-Wachtendonk den Kirchenkreis und gehört ab 2020 zum Kirchenkreis Kleve statt zu Krefeld-Viersen.

Zur Evangelischen Kirche im Rheinland gehören Gebiete in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen. Sie umfasst weitgehend das Gebiet der früheren preußischen Rheinprovinz. Die Kirchengemeinden sind in 37 Kirchenkreisen zusammengeschlossen.


Quelle:
KNA