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21.10.2017

Evangelische Kirche zieht erste Bilanz zum Reformationsgedenken Lob für die ökumenische Gestaltung

Vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Der Thesenanschlag in Wittenberg gilt als Beginn der Reformation. Das Gedenkjahr neigt sich dem Ende zu. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland blickt zurück.

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat in einer ersten Bilanz des Reformationsgedenkjahres die ökumenische Gestaltung gelobt. "Es wird als das erste ökumenisch und international begangene Reformationsfest in Erinnerung bleiben", heißt es in einer Mitteilung, die der Rat am Samstag in Hannover anlässlich seiner letzten Sitzung vor dem Reformationstag am 31. Oktober veröffentlichte. In Deutschland hätten Bund, Länder und Kommunen, Zivilgesellschaft und Kirchen in vielfältiger Weise die inhaltlichen Impulse der Reformation aufgenommen und aktualisiert.

Laut EKD unterstreichen "der europaweit gefeierte Auftakt des Reformationsjahres, der Versöhnungsgottesdienst in Hildesheim, der Gottesdienst anlässlich des Kreuzerhöhungsfestes in Trier und der Abschluss in Wittenberg" die ökumenische und internationale Weite des 500-Jahr-Gedenkens. Dankbar sei der Rat den Haupt- und Ehrenamtlichen und auch den Bundesländern für die Bereitschaft, den 31. Oktober 2017 überall in Deutschland zu einem arbeitsfreien Tag zu machen. "Das gemeinsam gestaltete Reformationsgedenken ist Anlass, diesen Feiertag mit großem Dank zu begehen", hieß es.

Ramelow verteidigt Einsatz von Steuermitteln

Vor dem Finale des 500. Reformationsjubiläums äußerte sich auch Ministerpräsident Bodo Ramelow. "Die Thüringer Bilanz jedenfalls ist sehr positiv", sagte Ramelow (Linke) dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er verteidigte dabei auch den den Einsatz von Steuermitteln. Die in den vergangenen Jahren innerhalb der Lutherdekade ausgegebenen 65 Millionen Euro seien "kein Staatsgeld für innere Kirchenangelegenheiten gewesen", sondern Mittel für den Denkmalschutz und Investitionen in die Infrastruktur an den Originalstandorten, sagte er.

 Bund und Länder haben anlässlich des Reformationsjubiläums vor allem Geld für die Restaurierung authentischer Wirkungsstätten der Reformatoren bereitgestellt. Das Geld sei angelegt "in unsere historische Verantwortung, damit Schlösser, Burgen und Kirchen nicht verfallen, dass sie die Menschen dazu anregen, nach Thüringen zu kommen", sagte Ramelow mit Blick auf sein Bundesland, in dem unter anderem Eisenach liegt, wo Martin Luther auf der Wartburg die Bibel übersetzte.

Die vergangenen Jahre hätten viele Bürger neugierig auf die eigene Geschichte gemacht, sagte der Regierungschef. Zwar seien jetzt nicht alle Thüringer gleich Reformationsexperten, doch sei im Land das Verständnis dafür gewachsen, dass "Gotha oder Weimar eben keine x-beliebigen Fürstenhäuser waren, sondern dass hier ein Stück Zeitgeschichte in die Moderne eröffnet wurde".

(KNA, epd)

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