Markus Dröge
Markus Dröge

31.03.2017

Bischof Dröge lobt gemeinsames Reformationsgedenken "Ein starkes Zeugnis für Versöhnung und Frieden"

Die gemeinsame Feier des Reformationsgedenkjahrs ist nach Auffassung des Berliner evangelischen Bischofs Markus Dröge "ein starkes Zeugnis für Versöhnung und Frieden".

Dies sei gerade in einer Zeit wichtig, "in der Konfessionen und Religionen mit fundamentalistischen Wahrheitsverständnissen gegeneinander in Stellung gebracht werden," sagte Dröge am Donnerstagabend in Berlin bei einem ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst in der Berliner Sankt Marienkirche beim Alexanderplatz.

"Wir können uns heute schon in versöhnter Verschiedenheit gegenseitig schätzen und dafür danken, dass es die jeweils andere und die anderen Konfessionen gibt", sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Nur in weltweiter ökumenischer Gemeinschaft könnten die Kirchen in Zeiten der Globalisierung ihrem Auftrag gerecht werden, "im Vertrauen auf Gott für die Freiheit und die Würde jedes Menschen und für Gerechtigkeit und Frieden einzutreten". Die Welt brauche die "versöhnende Botschaft der Liebe Gottes in Jesus Christus".

"Healing of Memories"

Der Gottesdienst gehörte zu einem sogenannten "Healing of Memories"-Prozess (Heilung der Erinnerung) im Reformationsgedenkjahr. Dabei wollen die Kirchen gemeinsam Wege der Versöhnung gehen. Sie gedenken der Verletzungen, die Christen unterschiedlicher Konfessionen sich wechselseitig in der Geschichte zugefügt haben. Ein zentraler Gottesdienst auf Bundesebene fand bereits am 11. März in Hildesheim statt.

Gemeinsamer Weg

Der katholische Erzbischof von Berlin, Heiner Koch, hob in seinem Schlusswort die gute ökumenische Zusammenarbeit in der Hauptstadt hervor. Bereits der erste bundesweite Ökumenische Kirchentag 2003 sei ein Zeichen dafür gewesen. Nun wollten auch die Katholiken zum Gelingen des Evangelischen Kirchentags im Mai beitragen. "Wir gehen unseren Weg gemeinsam", sagte Koch. Ökumene sei kein Selbstzweck, sondern um des christlichen Zeugnisses in der Welt "lebensnotwendig", fügte er hinzu.

An dem Gottesdienst wirkten auch der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, der griechisch-orthodoxe Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, und die mennonitische Pastorin Martina Basso mit.

(KNA)

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