26.06.2005

Nachrichtenarchiv 27.06.2005 00:00 Laumann: "Millionärssteuer" bringt nichts

Der neue Arbeits- und Sozialminister in NRW, Karl-Josef Laumann, hat sich gegen eine so genannte „Millionärssteuer“ ausgesprochen. Im domradio sagte der neue CDA-Chef, er glaube nicht, dass neue Sondersteuern hilfreich seien. Es fehle vielmehr ein Klima für mehr Investitionen und Beschäftigung.Absage auch an Senkung des SpitzensteuersatzesAllerdings erteilte Laumann auch einer Senkung des Spitzensteuersatzes eine Absage. Der müsse bestimmte Einnahmen haben, um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Speziell denke er dabei an den miserablen Bauszustand von Schulen, wofür unbedingt Mittel bereitgestellt werden müssten. Christlich sozial ist nicht gleich liberal Zu einer allgemeinen Standortbestimmung der CDU-Sozialausschüsse erklärte Laumann: Christlich-sozial sei etwas anderes als liberal. Freiheit hieße für diejenigen, die Macht haben: Verantwortung. Wer Macht habe, könne nicht mehr frei sein, denn er habe Verantwortung für Menschen und Unternehmen. Das menschliche Leben brauche einen Ordnungsrahmen. Dafür stehe die christliche Soziallehre.