17.05.2011

02.08.2009 Tagesspiegel Katholische Pax-Bank investiert In Verhütungsmittel

FRANKFURT AM MAIN - Ungeachtet des katholischen Pillenverbotes hat die kirchliche Pax-Bank Geld in zwei amerikanische Verhütungsmittel-Hersteller investiert. "Dass dieser Fehler aufgetreten ist, dafür wollen wir uns bei unseren Kunden entschuldigen", sagte Bankdirektor Winfried Hinzen dem Kölner Domradio und bestätigte Recherchen des "Spiegels". In dem Pax-Balance-Fonds seien tatsächlich zwei US-Pharmakonzerne, die in einem geringenUmsatzanteil Verhütungsmittel produzierten, gestand Hinzen ein. Man werde am Montag die Titel umgehend verkaufen. Auch eine Rüstungsfirma gehöre dazu. "Wenn man Fehler macht, muss man dazu stehen und sie korrigieren." Nach Darstellung des Managers ist eine lnvestmentgesellschaft für die Anlagen zuständig. Sie arbeite sehr gut, habe aber den Ausschluss nicht beachtet. "Wir sind dankbar für die journalistische Recherche, die das nach vorne gebracht hat. So kann man solche Fehler dann beheben."