24.08.2005

Nachrichtenarchiv 24.08.2005 11:28 Jürgen Rüttgers: „Stückchen Gottvertrauen erhalten“

Während der Privataudienz bei Benedikt XVI. hat Jürgen Rüttgers mit dem Oberhirten der katholischen Kirche die Notwendigkeit einer „wertegebundenen Politik“ in den westlichen Gesellschaften erörtert. Für die schwerwiegenden Probleme unsrer Zeit sie es wichtig, ein „Stückchen Gottvertrauen“ zu bewahren. Es müsse gewährleistet sein, dass Menschen anderen Glaubens diesen bei uns praktizieren können und zwar als Teil unserer Gesellschaft und nicht in einer „Parallelgesellschaft“. Die Förderung der Möglichkeiten junger Menschen mit Migrationshintergrund in Form von Spracherwerb und Religionsunterricht habe allerhöchste Priorität. Begeistert zeigte sich der Ministerpräsident von „Fröhlichkeit und Leichtigkeit“ der jungen Besucher des Weltjugendtags. Diese zeigten, „dass junge Leute eine Begeisterung haben, die Zukunft möglich macht.“ Für Köln, das Rheinland, NRW und die ganze Republik wünsche er sich, dass „wenn sie alle nach Hause fahren, sie ein Stück von dieser Begeisterung bei uns“ lassen werden.