23.01.2003

Nachrichtenarchiv 23.01.2003 17:07 domradio startet in die digitale Zukunft

Kölner Bistumsradio kooperiert mit Mainz, Limburg, Speyer und TrierMit Beginn des Jahres 2003 stellt das domradio die Weichen eindeutig in Richtung digitaler Verbreitung des Programms. Ab dem 2. Februar 2003 wird das Programm des domradios erstmals auch in weiteren deutschen Diözesen ausgestrahlt. Ab sofort ist das Programm digital terrestrisch in den Bistümern Limburg, Trier, Speyer und Mainz zu hören sein.Alle Endverbraucher, die ein Digitalradio haben, können domradio dann auch in weiten Teilen von Rheinland Pfalz empfangen. Nach einer dreimonatigen Testphase, die die Digital Südwest, verantwortlich für die technische Realisierung, als sehr erfolgreich bezeichnete, freuen sich die kirchlichen Programmmacher darüber, dass sie 2003 jetzt nicht mehr nur über die Kabelnetze in NRW und europaweit über Satellit weltweit im Internet zu hören sind.domradio sendet seit Pfingsten 2002 ein 24stündiges journalistisches Radio-Vollprogramm. Eingerahmt von ruhiger Popmusik gehören Nachrichten, Berichte und Informationen aus Kirche und Gesellschaft sowie Liturgie zu den festen Programmbestandteilen. Nach der technischen Verbreitung in nunmehr insgesamt sechs Bistümern setzt der in Köln verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Bildung und Medien, Direktor Erwin Müller Ruckwitt, konsequent auf den weiteren Ausbau des christlichen Radioangebotes : „Da es in allen Diözesen einen Dom gibt, werden wir auch zukünftig unser domradio für alle Bistümer offen halten." Neben der digitalen technischen Ausstrahlung, die ab Mitte nächsten Jahres auch für NRW geplant ist, setzt Müller-Ruckwitt auch auf die digitale Verbreitung im Internet: „Dank des guten Drahtes nach oben und zu den Hörern ist der weltweite unproblematisch Empfang unter www.domradio.de hier ja schon lange Realität..."Bereits im vergangenen Jahr hatte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck bei einem Besuch des Senders seine Freude über die zukünftige Ausstrahlung in Rheinland-Pfalz zum Ausdruck gebracht. Beck wörtlich: "Ich freue mich über einen Sender, der sich der Verpflichtung unterwirft, christliche Überzeugungen zu prägen und zu transportieren und darüber hinaus das gesamte Programm an Information und Kultur in seinem Repertoire hat." Da viele Sender nicht automatisch Vielfalt im Programm bedeuten, sei domradio auch in dieser Hinsicht eine „Bereicherung."