11.02.2018 - 08:00

Wort des Bischofs Jott un Pott

Köln, Kirche und Karneval – das gehört einfach zusammen. Für den gebürtigen Kölner Kardinal Woelki sowieso. Und auch in der fünften Jahreszeit ist auf den himmlischen Beistand Verlass. Da ist sich der Erzbischof sicher.

Da der liebe Gott bekanntlich immer da ist, wo die Not am Größten ist, muss der ganz einfach ein Kölner und in diesen Tagen auch ein FC-Fan sein. Denn hier am Rhein, da steht uns fast immer das Wasser bis zum Hals: Unsere Stadt versinkt im Autoverkehr, Wohnraum, der ist kaum mehr zu bezahlen, und wann die Oper oder die U-Bahn fertig werden – Gott weiß…

Doch hier in Köln wissen wir auch, dass wir uns immer, wenn es eng wird, auf den lieben Gott verlassen können. Nicht umsonst haben wir im Rheinland auch unser eigenes Grundgesetz:
Et es wie et es.
Et kütt wie et kütt.
Und Dank unseres himmlischen Beistandes: Et es emmer noch joot jejange.

Die Höhner, die haben schon recht, wenn sie singen:

Echte Fründe ston zesamme,
ston zesamme su wie eine Jott un Pott.
Echte Fründe ston zesamme,
es och dih Jlück op Jöck un läuf dir fott.
Fründe, Fründe, Fründe en dr Nut
jon 'er hundert, hundert op e Lut.
Echte Fründe ston zesamme,
su wie eine Jott un Pott.

Ganz gleich, wo Sie jetzt Karneval feiern, von Hätze einen schönen, friedlichen Fastelovend zusammen, un ein dreifach Kölle Aalaaf!

Ihr kölscher Kardinal und Erzbischof
Rainer Woelki

(DR)

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