22.01.2009 - 09:12

Die russisch-orthodoxe Kirche schaut nach Moskau Vor der Patriarchenwahl

Der Tod des Moskauer Patriarchen Alexij II. Anfang Dezember vergangenen Jahres löste weltweit Betroffenheit und Trauer aus. In den 18 Jahren seiner Amtszeit als Patriarch war er zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten im öffentlichen Leben Russlands geworden. Und unter seiner Amtsführung, in der zeitlich die politischen Veränderungen seit 1989 fielen, erlebte die russisch-orthodoxe Kirche ebenfalls eine eine wichtige Umbruch- bzw. Wandelzeit.

An diesem Wochenende beginnt die Wahl eines neuen Oberhaupts der russisch-orthodoxen Kirche in Moskau. Das Heilige Synod nominiert am Sonntag und Montag drei Kandidaten; diese stellen sich dann den über 700 Delegierten (auch Laien und Frauen!) des Landeskonzils ab Dienstag zur Wahl. ‚weltweit' schaut mit Experten auf die bevorstehende Wahl des neuen russischen Patriarchen, der Oberhaupt von -Schätzungen sind schwierig- bis zu 150 Millionen Gläubigen wird.