27.03.2009 - 14:37

Der EU-Neuling zwischen Wandel und Stagnation Bulgarien

Zwei Jahre ist es her, da hat Bulgarien seinen Beitritt zur Europäischen Union begeistert gefeiert. Doch der Anfangseuphorie ist inzwischen ernüchterte Katerstimmung gefolgt. Zwanzig Jahre nach Ende des Kommunismus hat das Balkanland mit rund 7,6 Millionen Bürgern heftig mit den Nachwehen der letzten Umwälzungen zu kämpfen. Kritisiert werden mangelhafte Aufdeckung von Korruption und organisiertem Verbrechen und die Veruntreuung von EU-Geldern.

Gleichzeitig schwelt der Kampf zwischen den beiden verfeindeten Flügeln der orthodoxen Kirche noch immer und die Menschen in Bulgarien gehören weiter zu den ärmsten der gesamten EU. Wir sprechen mit Politikern, Soziologen und Religionsforschern über die aktuellen Entwicklungen beim EU-Neuling Bulgarien.