06.04.2010 - 10:07

Rucksacktouris, Geschäftsleute, Weltenbummler Treffpunkt Hostel

Wer erinnert sich nicht an die Klassenfahrten von früher? Das waren meist Abstecher in irgendein Kaff, das auf keiner Landkarte auftauchte. Dessen Hauptattraktion der einzige Supermarkt vor Ort war und wo abends um 18 Uhr die Bordsteine hochgeklappt wurden. Und zu allem Überfluss wohnte man auch noch in einer Jugendherberge mit Etagenbetten, Gemeinschaftsdusche, schlechtem Essen und Nachtruhe ab 22 Uhr.

Seitdem ist viel passiert. Die meisten Jugendherbergen sind heute modern, freundlich eingerichtet und attraktiv für ein breites Publikum. Ganz besonderer Beliebtheit aber erfreuen sich mittlerweile die so genannten Hostels. Ob Individualreisende, Studenten, Messebesucher oder Weltenbummler: Im Kölner „Station Hostel for Backpackers" zum Beispiel kommen die unterschiedlichsten Leute unter. Da plaudert der Straßenmusiker mit dem indischen Geschäftsmann, der 78jährige Weltenbummler erzählt jungen Studenten von seinen Abenteuern. Ein Austausch der Nationalitäten, Generationen und Schichten ist ausdrücklich erwünscht - und findet auch wirklich statt.Sternzeitreporterin Bianca Breuer hat sich den ganzen Trubel aus der Nähe angesehen und erzählt uns, warum sich ein Besuch im „Station Hostel" lohnt und warum viele Gäste ein Hostel der Übernachtung im Hotel vorziehen.