Jens Krees: Freund, kein Besatzer
Jens Krees: Freund, kein Besatzer

30.11.2010 - 10:42

Radiomachen für deutsche Soldaten am Hindukusch "Good morning, Afghanistan!"

Weit weg von zu Hause. Fast 5.000 Kilometer entfernt von Eltern und Geschwistern, Frau und Kindern, Freunden und Bekannten. Dazu die Angst, dass sich bei der nächsten Patrouillenfahrt ein Selbstmordattentäter vor den Jeep werfen könnte, dass die Taliban ihre Aggressionen verstärken, dass irgendetwas ganz furchtbar schief gehen könnte: Für rund 4.500 deutsche ISAF-Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan ist das Alltag.

An sie und ihre Bundeswehrkameraden in den anderen Einsatzgebieten wendet sich das Programm von Radio Andernach. Nach dem Motto "Soldaten senden für Soldaten" liefert der Truppenbetreuungssender neben lokalen Infos vor allem auch Grüße und Musikwünsche aus der Heimat. Mit seinen gerade mal 29 Jahren ist Jens Krees Offizier und als solcher Redakteur bei Radio Andernach. Vor so ziemlich genau einem Jahr war er in Afghanistan und hat vor Ort für seine Kollegen recherchiert und berichtet. Auch das Weihnachtsfest hat er im Bundeswehr-Stützpunkt Masar-e-Sharif verbracht.

Zu Gast im Sternzeit-Studio erzählt Jens Krees, was er in Afghanistan gehört und gesehen hat, er erinnert sich für uns an den etwas anderen Heiligabend am Hindukusch und erzählt von seiner Arbeit am Bundeswehr-Mikrofon.