Nepal sortiert sich ein Jahr nach dem Erdbeben
Nepal sortiert sich ein Jahr nach dem Erdbeben
Reporterin Hannah Radke (z.v.r.) unterwegs in Nepal
Reporterin Hannah Radke (z.v.r.) unterwegs in Nepal

23.04.2016 - 12:00

Reise durch ein Land, das sich nicht aufgibt Nepal – Ein Jahr nach dem Beben

Langsam erholt sich ein ganzes Land von dem verheerenden Beben vor gut einem Jahr: Die Menschen in Nepal halten beeindruckend zusammen. Schutt und Schlamm wurden schnell beseitigt, aber zum Wiederaufbau kommen andere Herausforderungen.

Es sind nicht bloß eingestürzte Häuser, sichtbare Lücken im sonst so dicht besiedelten Stadtbild Kathmandus. Mit dem Einsturz jahrhunderte alter Tempelanlagen, die teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, ist das Herz von Nepals Kultur, seine Identität beschädigt worden. 

Und der Wiederaufbau kommt nur schleppend voran: Hilfsgelder stecken bis heute im Sumpf der Regierung fest. Hunderte Familien harren in provisorischen Zeltlandschaften aus. Viele Menschen in Nepal aber wollen nicht länger warten: Längst werden die Häuser notdürftig wieder aufgebaut, der Unterricht unter Plastikplanen im Freien fortgesetzt. Wie viel Wandel in diesem Aufbruch aber möglich ist, wird sich zeigen: das Land ist sehr in Tradition und Glaube verwurzelt.

Sternzeit-Reporterin Hannah Radke ist drei Wochen durch Nepal gereist, durch ein Land voller Zerstörung und voller Hoffnung. Vom Kinderheim bis zum wichtigsten Hindu-Tempel begleiten wir sie auf den Stationen ihrer Reise. Eine Reise, durch ein Land, das sich selbst nicht aufgibt.