10.08.2009 - 11:24

Mit angehenden Erzieherinnen in der Eifel Unter Kindern

Kindergebrüll - so laut wie ein startendes Flugzeug. Erzieherinnen sind Lautstärken bis zu 120 Dezibel gewohnt. Sie setzen sich auf Zwergenstühle neben ihre Schützlinge, müssen immer ansprechbar sein, immer aufmerksam. Sarah schreckt das nicht – im Gegenteil, ihr macht die Kinderbetreuung Spaß. Als angehende Erzieherin hat sie sich jetzt mit Gleichgesinnten ein Projekt ausgedacht, bei dem Heimkinder Urlaub auf dem Bauernhof machen können.

Wir haben unseren Sternzeit-Reporter Philipp Wichrowski losgeschickt, damit er sich die Pflegekind-Freizeit vor Ort anschaut. Dafür ist er in die tiefste Eifel gereist, ist Traktor gefahren, hat im Stroh geschlafen und Sarah und ihren Kolleginnen über die Schulter geguckt.Natürlich hat er mit ihnen auch über ihren zukünftigen Job gesprochen. Für die Mädchen ist es ein Traumjob - aber durchaus einer mit Schattenseiten. Schließlich ist der Run auf die freien Ausbildungsstellen groß, die Bezahlung mäßig, die Anerkennung nicht immer so, wie sie sein sollte. Kein Wunder also, dass in den letzten Wochen viele Erzieher auf die Straße gegangen sind, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Was meint ihr: Wird der Beruf der Erzieherin, des Erziehers in unserer Gesellschaft ausreichend wertgeschätzt? Wäre der Job vielleicht auch etwas für euch? Wo seht ihr Vorteile, was schreckt euch ab? Was ist sonst euer Traumberuf? Und würdet ihr eventuelle Rücken- und Hörschäden dafür in Kauf nehmen? Schreibt uns ins Forum unter sternzeit-forum.de!