22.11.2011 - 15:52

Help me, Lord The Celebration Gospel Choir

Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle den Chor "Just for fun" aus dem Sauerland vorgestellt, ein renommiertes Ensemble, das seine allererste CD aufgenommen hatte mit einem bunten Mix aus Pop und Gospel, aktuellen Coversongs und alten Klassikern. Heute ist ein Chor dran, der das mit dem Gospel noch ein bisschen ernster nimmt. Der <a href="http://www.celebration-choir.de/" target="_blank">Celebration Gospel Choir</a> bezeichnet sich selbst als den "schwärzesten weißen Gospelchor des Rhein-Neckar-Dreiecks".

Die Heimat der ungefähr 50 Stimmen ist Mannheim, und dort singen sie dieses Jahr auch noch vier öffentliche Konzerte. Wer nicht gerade um die Ecke wohnt und den Chor live sehen kann, der oder die könnte sich zumindest die CD des Chores besuchen. Zum 20jährigen Jubiläum haben sich die Mannheimer selbst aufgenommen bei ihrem Konzert, und sie nennen das momentane Programm "Africa 2 America".

Damit weisen sie darauf hin, wo der Gospel eigentlich seine Wurzeln hat: In Afrika eben. In Amerika ist er dann erst durch die Sklaventransporte gelandet und hat in den Folgejahren so ziemlich alles zu verantworten, was in der DJ-Sprache "Black Music" nennt. Allem zugrunde liegt ein Rhythmus, der für sich genommen schon animiert, berauscht und zum Mitklatschen auffordert. Darüber kann dann a cappella gesungen werden, oder es kommt sogar noch eine kleine Band dazu, wie beim Celebration Gospel Choir.

"Wenn Du irgendetwas findest, das sich nicht gehört, dann nimm es von mir und mach mich stark, denn ich möchte rechtschaffend sein, ich möchte gerettet werden und vollkommen sein": Das sind Worte aus dem Gospel "Help me, Lord", und den hören wir jetzt in der Version des Celebration Gospel Choir.

Autor: Daniel Hauser