04.05.2012 - 16:02

Dark horses Switchfoot

Im Jahr 1964 wurde sie gegründet: Die Gospel Music Association. Ziel dieser Vereinigung ist es, alle Spielarten von von Gospel zu fördern. 4000 Mitglieder gehören dazu, und viele von denen kommen jedes Jahr im April zur GMA Music Week nach Nashville im Us-Bundesstaat Tennessee, dem Epizentrum christlich motivierter Popmusik. Höhepunkt dieser Musikwoche ist die Verleihung der "Dove Awards", also so einer Art "Grammy" in solchen Kategorien wie "Song des Jahres", "Künstler des Jahres" und auch "Rockalbum des Jahres". In dieser Sparte hat eine Band gewonnen, die schon häufiger Thema in der Sternzeit war.

Sie heißen Switchfoot, kommen aus Kalifornien und landeten mit ihrem aktuellen Album "Vice Verses" erneut in den Top10 der amerikanischen Billboard-Charts. Auch Deutschland werden sie in diesem Sommer rocken, sie sind gebucht für die beiden großen Festivals Southside und Hurricane. Im Zentrum dieser beiden Konzerte steht natürlich das aktuelle Album, über das der Frontmann Jon Foreman sagt: "Wir wollten über die Gegensätzlichkeit schreiben, die uns in unserem Leben begegnet. Die Spannung zwischen Leben und Tod bewegt mich immer wieder. "Vice Verses" beschäftigt sich sowohl mit dem, was wir verlieren, als auch mit dem, was wir in unserem Leben wirklich haben." Genau dazu passt der als "Rocksong des Jahres" gekürte Song "Dark horses", der das Scheitern thematisiert, aber auch die hoffnungsvollen Perspektiven, die man als Christ auf das Leben haben kann. Dieses Wissen als Ansporn zu nehmen, wird hier auch musikalisch eindringlich ausgedrückt. "Dark horses" von der dieses Jahr zweifach prämierten Band Switchfoot.

Autor: Daniel Hauser