26.12.2016 - 20:00

Musikalische Reise über den Kontinent Weihnachten in Europa

Auf der ganzen Welt feiern Christen Weihnachten, alle haben aber ihre eigenen Bräuche und auch ihre eigene Musik. Diese Unterschiede werden schon beim Blick auf Europa deutlich. domradio-Musica nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise.

Von festlich über fröhlich-tanzend bis hin zu still und meditativ. Die musikalischen Traditionen der verschiedenen Ländern und Regionen überbringen die weihnachtliche Botschaft auf unterschiedlichen Wegen.

Im Westen Europas wird zum Beispiel ein belgischer Tanz zu hören sein, genau wie festliche Chormusik aus Paris und ein fröhlich-beschwingtes Noel. Rhythmisch-tänzerisch kommt die Musik aus dem Süden Europas daher. Insbesondere die spanische Musik, die in der Sendung erklingt, lässt mediterranes Flair aufleben. Nicht nur für heimische Ohren eher ungewohnte weihnachtliche Klänge werden aber zu hören. Aus Italien zum Beispiel stammt die Melodie zu "O du fröhliche", "Zu Bethlehem geboren" hat seinen Ursprung in Frankreich.

Über Tschechien und Polen, aus deren Kulturkreis auch in Deutschland bekannte Melodien wie "Freu Dich, Erd' und Sternenzelt" oder "Was soll das bedeuten" zu hören sein werden, erreicht die musikalische Rundreise in Russland ihren östlichsten Punkt. Von dort erklingt eine russische Version von "Stille Nacht".

Melodien aus den skandinavischen Ländern machen die Traditionen Nord-Europas deutlich. Ruhig, bedächtig, meditativ kommt die Chormusik daher, die verschiedene Chöre der vier Länder präsentieren. Darunter: ureigene nordische Kompositionen, aber auch zum Beispiel der Weihnachtsklassiker "Es ist ein Ros entsprungen" in norwegischer Sprache.

Zum Abschluss der Sendung geht es noch auf die Insel. Nach einem kurzen Eindruck walisischer Musik klingt die Sendung festlich und modern aus. Nach Gustav Holsts "In the bleak midwinter" und dem tanzenden "Tomorrow shall be my dancing day" setzt das weltberühmte "O come all ye faithful" einen prächtigen Schlusspunkt.

Moderation: Matthias Friebe